07.05.2021 - 00:32 Uhr
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Wissenswertes über die Mariendistel

In der Antike wurde die Mariendistel gegen Schlangenbisse eingesetzt, in heutiger Zeit gegen Leberleiden. Der endgültige wissenschaftliche Beweis für die Wirksamkeit ist allerdings noch nicht erbracht.

Stachelbewehrt, aber hübsch anzusehen: die Mariendistel.
von Sandra Schmidt Kontakt Profil

Ordnung:

Asternartige (Asterales)

Familie:

Korbblütler (Asteraceae)

Unterfamilie:

Carduoideae

Tribus:

Cynareae

Gattung:

Mariendisteln (Silybum)

Art:

Mariendistel

Wissenschaftlicher Name:

Silybum marianum

Die weißen Streifen auf den Blättern der Mariendistel sollen nach der Legende von der Milch der Jungfrau Maria stammen, deswegen auch der Name Mariendistel. Mit ihrer kugeligen Blüte und den zu Stacheln ausgebildeten Hüllblättern ist sie eine dekorative Pflanze für den Garten. Sie wächst auch in Kübeln. Natürlicherweise kommt sie im Mittelmeerraum vor, wird aber für den medizinischen Gebrauch auch auf heimischen Feldern angebaut. Ihre Früchte reifen im August.

In Österreich ist sie die "Arzneipflanze des Jahres 2021". Seit der Antike wurde die Mariendistel nachweislich als Arzneimittel eingesetzt, unter anderem gegen Schlangenbisse.

Gegen Leberbeschwerden wird sie seit dem Mittelalter verwendet. Moderne Alternativmediziner setzen sie bei Leberzirrhose ein. Eine Wirkung konnte in wissenschaftlichen Studien aber nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Der Wirkstoffkomplex Silymarin aus der Mariendistel soll die Aufnahme des Giftstoffs Amatoxin (Knollenblätterpilze) in den Leberzellen hemmen.

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