29.09.2020 - 21:55 Uhr
Deutschland und die WeltBesserWissen

Liquids für E-Zigaretten nicht selbst mischen

Was bei Zigaretten der Tabak ist, ist bei E-Zigaretten das Liquid, das verdampft wird. Fast 60 Produkte wurden nun unter die Lupe genommen. Das Ergebnis bringt Licht und Schatten - und einen wichtigen Ratschlag.

Bei E-Zigaretten wird eine Aroma-Flüssigkeit (Liquid) erhitzt und der daraus entstehende Dampf eingeatmet.
von Agentur DPAProfil

Nutzer von E-Zigaretten sollten ihre Liquids keinesfalls selbst mischen. Wer in Eigenregie die zu verdampfende Flüssigkeit für die E-Zigarette anrührt, riskiert seine Gesundheit, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin.

Doch auch Liquids, die es auf dem deutschen Markt oder in internationalen Online-Shops zu kaufen gibt, sind nicht immer einwandfrei mit Blick auf die Inhaltsstoffe. Das hat eine Stichprobe des BfR von 57 Produkten ergeben.

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Demnach fanden sich in 20 Proben Spuren des Cannabinoids THC. In 11 Liquids war der THC-Gehalt so hoch, dass sie zu beanstanden waren. Immerhin nur in einer der Proben fanden die Tester Spuren von Vitamin-E-Acetat - und zwar in so geringer Menge, dass keine gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten seien. Vitamin-E-Acetat steht laut BfR in Verdacht, Lungenschäden auszulösen.

Dieses Resultat spreche dafür, so BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel, dass von E-Liquids, die den deutschen Regelungen entsprechen, keine Gefahr durch Vitamin-E-Acetat ausgehe. Umso mehr sei jedoch davon abzuraten, die Flüssigkeiten selbst zu mischen.

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