25.02.2004 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Die Erfolgsstory der MarekMicro GmbH: Von der Ich-AG zum deutschlandweiten Elektrodienstleister: High-Tech made in Amberg

von Jürgen Herda Kontakt Profil

Eine Erfolgsstory, wie sie die Erfinder der Ich-AG nicht besser inszenieren könnten: Vor fünf Jahren hat Peter Marek im Sulzbacher Gründerzentrum als Einmann-Betrieb angefangen, im Geschäftsjahr 2004 strebt der innovative High-tech-Zulieferer zusammen mit Geschäftsführer-Kollegen Stavros Kostelidis und sieben Ingenieuren einen Jahresumsatz von 2,4 Millionen Euro an.

Der Jungunternehmer hat mit seiner MarekMicro GmbH eine Marktnische besetzt, die ihn neben den Großen der Branche gut leben lässt. "Wir stellen fest: je größer, desto schlimmer", schlussfolgert Marek aus seinen Erfahrungen mit unbeweglichen Riesen. Der Elektroingenieur habe sein bewegliches Firmenschiff ohne größere Verluste durch die schwierige konjunkturelle Phase der letzten zwei Jahre manövriert - keine Selbstverständlichkeit für einen Newcomer: "Weggebrochen ist eigentlich nichts, aber es entscheiden immer mehr Leute über die Vergabe von Aufträgen, was die Sache komplizierter macht." Für seine Kunden zwischen Kiel und Konstanz liefert der Elektrodienstleister maßgeschneiderte Komponenten auf hohem Niveau: "Wir planen Bausteine etwa für hochauflösende Digitalkameras, MP3-Player, Medizintechnik, Haushaltsroboter und Telematik - alles auf CAD, produziert wird in Kooperation mit Partnern außer Haus."

Ein Großaufgebot städtischer Prominenz gratulierte dem Gründer aus Kastl, den die Nähe zur Fachhochschule und der "ausgezeichnete Service der Stadtbau" nach Amberg gelockt hatten, zum fünfjährigen Bestehen: "Das muss man bei Existenzgründern mal zehn nehmen, so gesehen ist das ein richtiges Jubiläum", erläuterte Landrat Armin Nentwig den Anlass der Fete.

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