19.06.2004 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

AZ-Podium am Malteser, Sonntag, 10 Uhr: Wie viel Moderne verträgt die Altstadt - ...: "Wie alt sieht unsere Stadt aus?"

von Jürgen Herda Kontakt Profil

Jeder hat seine eigene Vorstellung von Altstadt: Für den Ästheten ist sie eine romantische Kulisse, die von baulichen Veränderungen möglichst verschont bleiben soll. Für Geschäftsleute ist sie ein Marktplatz, der den Bedürfnissen der Kunden angepasst werden sollte. Für junge und jung gebliebene Nachtschwärmer ist sie ein Treffpunkt mit hoher Kneipendichte - für manche Anwohner allerdings ein Ärgernis, weil sie sich von allzu bierseligen Krawallmachern in ihrer Nachtruhe belästigt fühlen.

Kunst und Kommerz

Die AZ moderiert unter dem Slogan "Wie alt sieht unsere Stadt aus - wie viel Moderne verträgt die Altstadt" am Sonntag, 10 Uhr, eine Podiumsdiskussion mit Dr. Eberhard Meier und Achim Hüttner von den Altstadtfreunden, einer kürzlich ins Leben gerufenen lockeren Vereinigung, sowie einem Vertreter der Stadt (stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest). Was liegt näher, als mitten im Festgetummel auch die Funktion des Altstadtfestes zu diskutieren? Altstadtfest zwischen Kunst und Kommerz: Sollte die Stadt dem Fest trotz klammer Kassen einen kulturellen Stempel aufdrücken - oder ist die autonome Selbstverwaltung der Platzbetreiber ganz in Ordnung?

Wie können wir das Fest als Aushängeschild für die Reize der Altstadt nutzen? Andere Aspekte der Diskussion:

. Kneipenlust und Anwohnerfrust: Wie lassen sich die unterschiedlichen Bedürfnisse versöhnen?

. Zwischen Denkmalschutz und Museumsstadt: Hat moderne Architektur in der Innenstadt etwas verloren?

. Flaniermeile oder Blechlawine: Wie viel Verkehr verträgt die Stadt, wie viel Verkehr braucht die Stadt?

. Leitbild für Amberg: Theoretischer Käse oder vernünftige Grundlage für die Entwicklung einer Vision für Leben, Arbeiten und Wirtschaften in der City?

Eingeladen sind alle Amberger, die sich für die Zukunft ihrer Stadt interessieren und Auswärtige, die ihre Erfahrungen von zu Hause mitbringen. Diskussionsbeiträge aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht, ein Mikrophon steht zur Verfügung.

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