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Von (obl)  |  01.11.2006  | Netzcode: 10939973  |  412 Mal gelesen.
Pegnitz/Auerbach

Voller Einsatz für Ausbildung

KSB Pegnitz belohnt die besten Absolventen mit lukrativen Geldzuwendungen

Das Unternehmen KSB AG im benachbarten Pegnitz setzt nicht nur in der Pumpen- und Armaturenherstellung Maßstäbe, sondern legt auch großen Wert auf die Ausbildung neuer junger Mitarbeiter. Dies wurde kürzlich in einer Feierstunde im werkseigenen "Casino" deutlich, wo zehn Auszubildende (darunter eine Auerbacherin) für herausragende Leistungen gewürdigt wurden.

KSB- Ausbildungsleiter (Deutschland) Franz Eller freute sich über die überdurchschnittlichen Noten der Azubi, die im Vergleich zum IHK-Durchschnitt (2,5) mit exakt 2,08 besser abschnitten. Die Resultate von vier Absolventen, die in der Bayreuther Stadthalle ihre "Freisprechung" erhielten, war der Unternehmensleitung nun nicht unerhebliche finanzielle Zuwendungen als Belohnung wert. Insgesamt 2100 Euro. Katja Thumbeck (Auerbach, Kauffrau für Bürokommunikation) erhielt 300 Euro für ihre Gesamtnote 1,9. Die drei Zerpanungsmechaniker Georg Böhmer (Hainbronn, 1,3), Matthias Lindek (Waischenfeld, 1,4) und Stefan Wolf (Pottenstein, 1,5) bekamen eine Prämie von 600 Euro.

Die beiden Maschinen- und Anlagenführer Milan Layritz (Pegnitz) und Florian Lehner (Pegnitz) werden der weltweit agierenden Firma ebenso als Mitarbeiter treu bleiben wie die beiden Industriemechaniker Alexander Frowein (Pegnitz), Michael Eckert (Pottenstein) und Elektroanlagenmonteur Dominik Stauber (Göttersdorf bei Kirchenthumbach).

Eller rief bei seiner Ansprache nicht nur die Zeit seit September 2003 in Erinnerung, vielmehr auch die Phase davor: "Nicht erst vor drei Jahren begann der Prozess, sondern schon vier, fünf Jahre vorher. Sie sollten auch an die diejenigen denken, die den Sprung damals nicht geschafft haben". Der KSB- Ausbildungsleiter betonte die Maxime des Unternehmens, "die Arbeit aktiv mitzugestalten" und somit ein Stück Persönlichkeitsentwicklung zu betreiben.

Drei Voraussetzungen



Aus Firmensicht sind drei Voraussetzungen notwendig: Eine funktionierende Partnerschaft zwischen Unternehmen und Mitarbeiter, ein Klima des gegenseitigen Vertrauens und Offenheit für berufliche Veränderungen. Die jungen KSB-Leute sollen die täglichen Herausforderungen "als Chance begreifen". Eller wünschte sich, dass die ehemaligen Auszubildenden "ihre Kompetenzen einbringen", "Arbeit nicht als Last" sehen und (im Idealfall) "Beruf als Berufung" empfinden. Zu den Gratulanten gehörte Standortsprecher Dr. Rolf Eberwein, Andreas Haupenthal (Werkleiter Engineering Business Pegnitz) und Betriebsratsvorsitzender Karlheinz Leitgeb.

Sechs der zehn Auszubildenden durften ihre Lehrzeit wegen ihrer überdurchschnittlichen Leistungen von drei auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Industriemechaniker Sebastian Schötz (Hainbronn) hat sich für ein Studium entschieden und besucht nun die Berufsoberschule (BOS). Fünf Absolventen wurden unbefristet, vier vorerst befristet übernommen. Derzeit beschäftigt KSB am Standort in Pegnitz 85 Auszubildende, wovon 18 am 1. September begannen.


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