Sulzbach-Rosenberg
Senioren der Technikgeschichte
20. Motorrad-Veteranen-Treffen in Fichtelbrunn - Tausende Besucher, hunderte Maschinen
Sulzbach-Rosenberg. Wo Zucker ist, sind Wespen, und wo sich alte Motorräder finden, kommen immer mehr hinzu: In Fichtelbrunn brummte es am Wochenende, gut 500 Maschinen reisten an und ab, etwa 200 Oldtimer bildeten die größte Ausstellung der Oberpfalz, und wenn der Begriff "Mekka" im Hobbybereich für irgendetwas zutrifft, dann für das Motorradveteranentreffen des Oberpfälzer Veteranenclubs.
Unglaubliche Beispiele der Kraftfahrzeugtechnik sind es, die sich da versammeln: Die in Nürnberg gebaute Premier aus dem Jahr 1926 hielt bei der Ausfahrt mit, im Stadel sorgte eine Vorkriegsschau für Aufsehen, und viele der Maschinen sind inzwischen einzigartig auf der Welt, weil es schlicht und einfach keine zweite davon mehr gibt.Tausende Besucher kamen zum 20. Treffen, OVC-Chef Walter Langhans und sein Team strahlten, hatten aber jede Menge Arbeit. Schließlich galt es, die Ausfahrt zu organisieren, die Dreiecksfahrt auszuwerten, die Tombola durchzuziehen und für das leibliche Wohl der Gäste aus ganz Bayern zu sorgen.
Sie schafften es grandios, und das Wetter half ihnen dabei. Im prall gefüllten Innenhof der Brauerei und ringsherum stapelten sich förmlich die Maschinen. Während die modernen Harleys und Hondas draußen blieben, gehörte der Hof den NSU und BMW, den Victorias, Zündapps, Ardies und Mieles, den Fabrikaten aus dem Hause Moto Guzzi, Laverda, Triumph, Norton oder MZ. Ebenso fanden sich Exoten aus der ganzen Welt.
Aus der ganzen Umgegend bewegten sich sternförmig uralte Geräte auf den Bundesstraßen Richtung Fichtelbrunn - ein Geheimtipp unter Freunden, vielen Freunden allerdings. Die ledergewandeten verwegenen Besitzer ließen es sich gut gehen und fachsimpelten, während im Zelt die Musik spielte oder die Siegerehrung lief: Ein perfektes Wochenende für jeden Oldie-Fan!
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