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24.10.2005  | Netzcode: 10784471  |  353 Mal gelesen.

Schornsteinfeger schon überflüssig?

Die EU hat Deutschland aufgefordert, die Monopolstrukturen im Bereich des Schornsteinfeger-Handwerks aufzubrechen. Künftig sollen die Verbraucher ihren Kaminkehrer selbst wählen können. Der Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger (ZDS) in Bayern hingegen will, dass die Aufhebung des Kehrmonopols möglichst schonend umgesetzt wird (wir berichteten am 15. Oktober). Hierzu schreibt ein Leser:

Das Schornsteinfegermonopol ist nicht reformierbar, es ist völlig verfehlt. Den Schornsteinfegern geht es um ihr Einkommen auf unsere Kosten. Schon längst pfeifen es die Spatzen vom Dach, dass die Schornsteinfeger sich an unseren hochmodernen Heizungen eine goldene Nase verdienen.

Viele Ingenieure und Wissenschaftler halten die "Arbeiten" der Schornsteinfeger an modernen Heizungen für weitgehend überflüssig. So der Sachverständige Diplom-Ingenieur Herfurth: Wo keine Feuergefahr (die ein Schornsteinfeger beeinflussen könnte) besteht, wie zum Beispiel bei modernen mit Öl- oder Gas betriebenen Feuerstätten, braucht ein Schornsteinfeger auch nicht für Feuersicherheit sorgen.

In der Verbandszeitschrift der Ingenieure machte der Diplom-Physiker Dr. Luther folgenden Vorschlag: "Die Messungen nach 1.BImSchV werden aufgegeben oder zumindest stark zurückgefahren".

Joachim Datko

Ingenieur, Physiker

93055 Regensburg

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