Einzug in den Bundestag über die Landesliste
Der Einzug der vier Oberpfälzer Direktkandidaten der CSU, Maria Eichhorn (Regensburg), Klaus Hofbauer (Schwandorf/Cham), Alois Karl (Amberg/Amberg-Sulzbach/ Neumarkt) und Albert Rupprecht (Neustadt/Weiden/Tirschenreuth), gilt als sicher. Insgesamt sind in Bayern 45 Direktmandate zu vergeben, 44 davon gehen höchstwahrscheinlich an die CSU.Zehn bis zwölf Kandidaten könnten nach Meinung von Parteistrategen zusätzlich über die Landesliste in den Bundestag einziehen. Nachdem einige Listenkandidaten - wie etwa Maria Eichhorn - über eine Direktkandidatur doppelt abgesichert sind, hat Barbara Lanzinger auch auf Platz 28 der Liste noch gute Chancen, ein Ticket nach Berlin zu lösen. Sie könnte als elfte Listenkandidatin in den Bundestag einziehen.
Die CSU-Landesliste, die am Freitag in München verabschiedet wird, orientiert sich an der Liste für die Bundestagswahl 2002. Die Plätze eins bis fünf sind mit Edmund Stoiber, Michael Glos, Maria Eichhorn, Günther Beckstein und Horst Seehofer besetzt. Zu der Konferenz kommen 270 Delegierte. Jeder der 45 Bundestagswahlkreise in Bayern entsendet sechs Wahlmänner. Aus der Oberpfalz kommen 24. (upl)
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