Schwandorf
Spärliche Unterstützung des Volksbegehrens
Stichpunktartige Nachfrage zeigt: Erst wenige Unterschriften in den Rathäusern
Das basisdemokratische Instrumentarium der Volksbefragung bis hin zum Volksentscheid scheint immer deutlichere Verschleißerscheinungen zu zeigen. Vor Jahren von der etablierten Politik noch mit großem Respekt beobachtet, verliert es aktuell offenbar an seiner einstigen Schärfe. Erst vor wenigen Wochen war im Freistaat Bayern ein Volksbegehren "G 9" mit Pauken und Trompeten untergegangen. Auch die Forstreform konnte so nicht gestoppt werden, da die zu einem Volksentscheid nötige Zehn-Prozent-Hürde der Wahlberechtigten nicht genommen werden konnte. Das noch bis kommenden Montag laufende, von der ödp auf den Weg gebrachte Volksbegehren "Gesundheitsvorsorge-Mobilfunk" kämpft derweil auch schwer mit seiner Resonanz in der Bevölkerung. Eine stichpunktartige Nachfrage in einigen Rathäusern im Landkreis dürfte die Initiatoren keineswegs optimistisch stimmen. Demnach lagen die Eintragungen am Dienstag Vormittag bei (Zirka-Angaben): Schwandorf 161 (nötiges Zehn-Prozent-Quorum 2240); Burglengenfeld 75 (936); Nittenau 53 (650); Nabburg 69 (490); Pfreimd 96 (420).Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
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