Bei einer Auslastung von 96 Prozent will Matthias Winter, der Intendant des erst vor acht Monaten gegründeten Landestheaters Oberpfalz „ganz unbescheiden von einem Erfolg sprechen“. Über 22 000 Zuschauer waren bei 102 Vorstellungen von sieben Produktionen von Mai bis August dabei, und noch heuer will man die 30 000er-Marke knacken.
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Vielleicht ist es wahr, dass Menschen, die schon viel herumgekommen sind, eine ungeheuere Kreativität entwickeln. Bettina Gleissner aus Tirschenreuth wäre ein Musterbeispiel für diese These. Schon „aus Tirschenreuth“ ist relativ.
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LBV will Bestand erfassen - Schlange fast ausgestorben
Birgit Simmeth vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) ist enttäuscht: Am Dienstag vergangener Woche war sie wieder draußen, lief stundenlang aufmerksam durch ein Gebiet, in dem Kreuzottern vermutet werden. Wieder nichts. 44 Ringelnattern hat die Diplom-Geografin bei ihrer Biotop-Kartierung schon gesichtet, doch die Königin der heimischen Schlangenarten ließ sich noch nicht blicken.
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Gästeführer Alois Pelzl staunt immer noch, als wäre er das erste Mal in Schloss Friedrichsburg. Die Zahlen weiß er alle auswendig: 27,5 Meter Firsthöhe, 1425 Quadratmeter Dachfläche hat Schloss Friedrichsburg. Beeindruckend. Nur wenige Besucher nutzten am vergangenen Mittwoch das Angebot der Stadt, das generalsanierte Gebäude zu besichtigen.
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Familie Brandauer aus München hat den Geschichtspark schon für sich in Betrieb genommen: Im Urlaub bauten sie an einem Flechtzaun und einem Lehmofen mit. Tochter Annika (8) wollte gar nicht mehr weg. „Sie haben voll mit geschafft“, freut sich Stefan Wolters, der wissenschaftliche Leiter des Geschichtsparks.
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Ausstellung des Historischen Arbeitskreises in Tirschenreuth
Das Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ lässt allenthalben Veranstaltungen zum Thema Eisenbahn entstehen. Auch in Tirschenreuth zeigt der Historische Arbeitskreis im Oberpfalzverein e.V. jetzt im Museumsquartier eine Ausstellung „Vom Ackerbürgerstädtchen zur Industriestadt“.
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Die Idee gärt schon lange unter Weidens Tierfreunden: Ein Tierfriedhof müsste her, um Waldi und seinen Freunden eine letzte Ruhestätte zu geben. Auch der Weidener Tierschutzverein würde einen solchen Tierfriedhof begrüßen.
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Verkehrswacht kümmert sich um die Verkehrssicherheit
Jeder kennt sie: Die großen Schilder, die an den Ortsausfahrten und entlang der Autobahnen stehen, und die mit eindringlichen Bildern und kurzen, prägnanten Texten für mehr Rücksicht und Vorsicht im Straßenverkehr werben. Doch wer stellt sie eigentlich auf?
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Künstler verlegt "Stolpersteine" jetzt auch in Vilseck
Hoppala, was ist das? Das sollen sich künftig die Vilsecker und alle Besucher der Stadt denken, wenn sie auf einen „Stolperstein“ stoßen. Jeder von ihnen erinnert an ein jüdisches NS-Opfer, das in dem Haus gelebt hat, vor dem der Stolperstein steckt. Der Kölner Künstler Gunter Demnig hat in Vilseck die ersten „Stolpersteine“ im Landkreis verlegt.
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Einzigartiges Angebot der Caritas: Haushalts-Organisation
Wann kommt eigentlich die Müllabfuhr? Wie kocht man Eier? Wie wäscht man Wäsche? Es sind elementare Dinge, um die sich Elisabeth Preisinger vom Caritasverband für den Landkreis Tirschenreuth beim „Haushalts-Organisations-Training“ (HOT) kümmert.
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Wenn Europa in den Sommerferien ist, hat auch die Gasverdichterstation Waidhaus von E.ON Ruhrgas wenig zu tun. Nur einer der neun Verdichter läuft, denn die Gasheizungen in den Häusern brauchen jetzt fast nichts. Wenn im Winter alle Anlagen unter Volllast laufen, können sie pro Stunde bis zu 3,8 Millionen Kubikmeter Erdgas fördern. Das ist etwa zehnmal so viel, wie in das einst größte Gasometer Europas in Oberhausen gepasst haben.
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Schulenburg-Ausstellung - Privaträume zu besichtigen
Offiziell ist Burg Falkenberg zurzeit wegen der beginnenden Renovierungsarbeiten geschlossen. Noch bis zum 31. Oktober bietet sich freilich die wahrscheinlich letzte Möglichkeit, die Burg vor dem Umbau zu besichtigen. So lange steht die Sonderausstellung über den ehemaligen Besitzer Friedrich Werner Graf von der Schulenburg.
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Acht lokale Mofa-Rennteams treten in Speinshart an
Als der Name entstand, war viel Bierdunst und Zigarettenqualm im Spiel: „Fährd“ heißt ein neues Rennteam aus Sulzbach-Rosenberg, das an diesem Wochenende vom 13. bis 15. August bei dem berühmt-berüchtigten Mofa-Rennen von Speinshart sein Äußerstes geben will.
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Eine mittelalterliche Burgruine: Wir Menschen assoziieren damit tapfere Rittersleut’, anmutige Burgfräulein und ausgiebige Zechgelage. Für Tiere und Pflanzen ist so eine Burg nichts anderes als ein interessantes Felsenbiotop. Auf Burg Leuchtenberg stellten Mathilde Müllner vom Naturpark Oberpfälzer Wald und Burgwartin Rita Lingl vor kurzem im Rahmen der „Bayern Tour Natur“ beide Sichtweisen vor.
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Da sind sie an Ostern so weit gelaufen, und in Berlin wartete keine Ministerin auf sie: Als die Weidener ihre Unterschriftenliste der „Weidener Menschenrechts- und Demokratieerklärung“ bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, abgeben wollten, wartete nur ein Mitarbeiter ihres Ministeriums auf die verschwitzten Läufer.
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Sie sehen ein wenig aus wie Aufsitz-Rasenmäher und haben witzigerweise auch eine Zulassung als landwirtschaftliche Zugmaschine: Quads. Besser beschreibt man sie aber als Motocross-Motorräder auf vier Rädern. Jedenfalls erfreuen sich die ulkigen Fahrgeräte zunehmender Beliebtheit. Auch im Landkreis Amberg-Sulzbach hat sich voriges Jahr ein Verein gegründet: die Quadfreunde Amberg-Sulzbach.
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Ausflugstipp: Schnuckelige Museumsbahn in Tschechien
Nur 35 Kilometer hinter der Grenze bei Mähring liegt Bezdružice, das frühere Weseritz. An diesem Wochenende, 7. und 8. August, findet dort wieder der „Weseritzer Dampfsommer“ statt. Der Verein Plzenská dráha (Pilsner Bahn) fährt auf der Lokálka (Lokalbahn) Pnovany (früher: Neuhof) – Konstantinovy Lazne (Konstantinbad) – Bezdružice mit einer Original-Dampflok der Baureihe, die schon zur Eröffnung im Jahr 1901 auf dieser Strecke gefahren ist. Das ist ziemlich einzigartig.
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Stadtmuseum zeigt neue Dauerausstellung über das Schloss
Archäologe Dr. Matthias Hensch ist immer wieder beeindruckt, wenn er die „feuervergoldete Riemenzunge einer Sporngarnitur“ aus dem ausgehenden 8. Jahrhundert zeigt. „Da sieht man, was für Leute hier waren“, staunt er. „Normalerweise ist das aus Eisen.“ Nicht fein genug offenbar für die Schlossherren von Sulzbach jener Zeit. Luxus pur war angesagt.
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Ein Nagetier auf drei Einwohner - Gift unwiderstehlich
Sie leben im Wortsinne unter uns: Ratten. Und es sind viele. Etwa 15 000 vermutet man im Weidener Kanalsystem. „Wenn sie regelmäßig bekämpft werden, rechnet man etwa eine Ratte auf drei Einwohner“, erklärt Schädlingsbekämpfer Klaus Schell von der Firma Bertram in Konken, einem kleinen Ort in der Pfalz. Zusammen mit zwei Kollegen war er vor kurzem in Weiden unterwegs, um Rattenköder in die Abwasser-Kanalschächte der Stadt einzuhängen.
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Seit 25 Jahren sind die Helfer im Landkreis "vor Ort"
Acht Minuten soll ein Rettungswagen höchstens zum Einsatzort brauchen. In Flächenlandkreisen wie Tirschenreuth ist das nicht immer gewährleistet. „Nach Mähring im Winter kann es 15 bis 20 Minuten dauern“, weiß BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl. Deshalb gibt es seit 25 Jahren die „Helfer vor Ort“. 67 ausgebildete Sanitäter, die mindestens einen 80-stündigen Sanitätslehrgang gemacht haben, sind über den Landkreis verteilt.
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Einkauf im Supermarkt: Die aktuellen Sonderangebote werden durchgesagt. Doch was war das? Irgendjemand quatscht mich blöde an, dann droht jemand zynisch „Sie werden Dich holen“. Doch es ist niemand da.
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Nicht nur der Tod gehört zum Leben, sondern auch eine oft lange Phase der Pflegebedürftigkeit davor. Doch während akute Krankheiten und die Beerdigung in einer Industriegesellschaft bestens organisiert sind, tut sich in der Betreuungsphase eine riesige Lücke auf:
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Schedel'sche Weltchronik in der Provinzialbibliothek
„Venedig zu unseren Zeiten die berühmbtst Stat… Venedig hat vom Anfang ihrer Erpawung zugenomen…“ Klingt bis auf das etwas schräge Deutsch wie aus einem modernen Baedeker, oder? Fehlanzeige: Das Buch, das noch bis zum 30. Juli in der Provinzialbibliothek aufgeschlagen in der Vitrine liegt, ist über 500 Jahre alt.
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Für einen Menschen ist er Anlass, auf eine hoffentlich erfolgreiche erste Lebenshälfte zurück zu blicken: Der 40. Geburtstag. Auch die Stadtbibliothek Sulzbach-Rosenberg feiert heuer ihren Vierzigsten. Und sie hat allen Anlass, zufrieden zu sein.
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Die Porzelliner sind eine große Familie. Mit „Lieber Vater, liebe Inge“, bedankte sich Juniorchef Christian Seltmann bei seinen Eltern bei der Eröffnung der Ausstellung „100 Jahre Seltmann“ im Stadtmuseum. Aber auch die Mitarbeiter gehören zur Familie:
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