Regensburg
Schlagenhaufer gibt nach
Reuige Pfarrer: Streit mit Bischof nach rund sechs Wochen beigelegt
Regensburg. (mte) Lange hates gedauert. Nun steht es fest: Pfarrer Andreas Schlagenhaufer aus Kohlberg beugt sich dem Willen von Bischof Gerhard Ludwig Müller. Und das auch noch schriftlich. Am Mittwochabend ging das entscheidende Fax von Schlagenhaufer beim Bischof ein.
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| Andreas Schlagenhaufer (vorne) hat sich gestern dem Willen des Bischofs gebeugt. (Bilder: Popp, Wilck/Montage: Stüdemann) |
Reue auf der ganzen Linie. Fast. Aus dem Aktionskreis Regensburg (AKR) sind die Pfarrer nämlich nicht ausgetreten. Trotzdem bedauern die Geistlichen die Veröffentlichungen in der von ihnen mitverantworteten Zeitschrift "Pipeline". Diese hätten den Bischof "in unangemessener Weise kritisiert oder verletzt".
Doch damit nicht genug. Folgten die beiden Pfarrer darüber hinaus der Aufforderung des Bischofs, ihren Namen aus dem Impressum der Zeitschrift entfernen zu lassen. Bahn frei für einen göttlichen Frieden? Fehlanzeige.
Denn folgen den Worten keine Taten, behält sich der Bischof Schritte vor. In der Erklärung bekannten sich die Pfarrer ausdrücklich zur Einheit mit dem Ortsbischof gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Sollte diese Einheit erneut zu entzweien drohen, so heißt es in der bischöflichen Presseerklärung, würden "die beiden entsprechend der pastoralen Notwendigkeiten eingesetzt".
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