Oppositionelle und Glaubenskritiker diskutieren über die Chancen der Demokratie – Irshad Manji: „Junge Moslems dürsten nach Informationen“
Kommt die Moderne auch ohne Demokratie aus? Vladimír Dlouhý moderierte beim Forum 2000 in Prag eine kontrovers geführte Podiumsdiskussion mit Ashis Nandy, Bruce P. Jackson, Irshad Manji, Don McKinnon, Mikael Kasyanov, Tomáš Etzler und Michael Žantovsky. Während der tschechische Journalist Tomáš Etzler das Modell China als Beispiel für wirtschaftlichen Erfolg auch ohne Demokratie ins Feld führt, verweist Michael Žantovsky, tschechischer Botschafter in Israel, auf die diesjährigen Nobelpreisträger – sie kommen alle aus demokratischen Staaten.
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Mission Goldenes Kreuz: Gourmetkoch Michael Schieder ist zurück bei den Oberpfälzer Wurzeln
Der haushohe Schriftzug mit dem "Goldenen Kreuz" prangt vor dem gleichnamigen Landhotel. Das Symbol schmückt das Gebäude seit mindestens 1811. "Soweit habe ich das bisher zurückverfolgt", sagt Juniorchef Michael Schieder, "jetzt forsche ich im Amberger Staatsarchiv weiter." Doch wichtiger als die Fassade, sind die inneren Werte des Familienbetriebs, der über die Jahrhunderte zum dörflichen Mittelpunkt in Saubersrieth wuchs.
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Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler über Gauck'sche Freiheit im Handwerk und die weltweite Vorbildfunktion
"Die Handwerkskammer ist aufgerufen", zieht Toni Hinterdobler eine Parallele vom Ethos des Bundespräsidenten zu seinem Berufsbild, "jeden Tag dafür einzutreten, dass die Freiheit nicht eingeschränkt wird." Der Hauptgeschäftsführer denkt über den Tellerrand hinaus und spricht im Interview druckreif.
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Metzgerei Schuhbauer: Der Gegenentwurf zur industriellen Massenproduktion
Altenschwand/Wackersdorf. "Das war Privatbesitz von Adeligen", erzählt Seniorchef Johann Schuhbauer, "hier war die Meierei des Schlosses, von dem heute nur noch die Grundmauern und ein altes Kircherl stehen." Wenn es so etwas gibt wie einen Gegenentwurf zur industriellen Massenproduktion, dann in diesem Wirtshaus in der Mitte des Dorfes, in dem seit dem 16. Jahrhundert bewirtet, geackert, geschlachtet und gemetzgert wird.
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Biobäcker Forster: "Die Leute kaufen's nicht, weil's Bio ist, sondern weil's is, wie sich's g'hört"
Das Städtchen am Tor zum Waldnaabtal war schon für einige Überraschungen gut: "Onkel Alfons Würth hat bei uns eine Zoigl-Revolution angeführt", nennt Georg Forster eine einschneidende Episode in der Geschichte von Tschiedscherlbooch. "1977 hat er das Kommunbrauhaus wiederbelebt, dann die Wolframstubn aufgemacht und den Zoiglboom ausgelöst - er hat's erst wieder salonfähig gemacht." Der Tausendsassa, der daneben auch noch den Edeka samt Bäcker betrieb, hat einen weiteren, ganz persönlichen Umsturz ausgelöst: "Du lernst Bäcker", sagte er zu seinem Neffen, "das hat Zukunft."
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Kammerpräsident Hans Stark: "Ohne Handwerk geht bei der EM in Polen und der Ukraine nichts"
Seit 16 Jahren vertritt der Schreinermeister aus Saal das Oberpfälzer Handwerk auf der politischen Bühne. Hans Stark (61) schafft den Spagat zwischen Unternehmertum und Lobbyismus. Der Schreinermeister steht aber auch für einen Imagewandel, der das Handwerk bundesweit als "coolsten Job nach Papst" bewirbt. Denn: Ohne Handwerk geht laut Stark nichts - seit der Steinzeit und bis in die Weltraumforschung.
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Otto Pravida warnt vor Insellösungen: Falsche Dämmung macht mehr kaputt als sie hilft
Otto Pravida ist nicht irgendein Bauunternehmer. Der Pressather ist Aushängeschild der Exportinitiative Energieeffizienz des Bundeswirtschaftsministeriums. Wie man Häuser richtig saniert, hat er schon halb Europa erklärt. Davon profitiert auch die Oberpfalz.
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Josef Meier von der Suntec Vertriebs- und Montage GmbH propagiert den autarken Stromkunden
Branche und Bevölkerung sind geschockt. Eine längst überwunden geglaubte Ideologie ist auf dem Vormarsch. Fünf europäische Länder fordern, die Atomenergie als klimaschonenden Energieträger zu fördern. "Man tut jetzt plötzlich so", ärgert sich Josef Meier von der Suntec GmbH, "als ob man Photovoltaik mit Atomstrom vergleichen könnte."
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Best gelaunte Aufsteiger punkten bei Sympathietour mit humoriger Vorstellung
Das nennt man professionelle Einstellung: Bis zum wichtigen Match bei der DJK Ensdorf verhängte Erfolgscoach Markus Weinzierl eine Urlaubs- und Informationssperre. Mit dem kompletten Zweitliga-Kader trumpfte der Aufsteiger in der mittleren Oberpfalz mit Spaßfußball auf. Anschließend verkündete Bundesligist FC Augsburg den Wechsel des 37-jährigen Spielleiters nach Schwaben.
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Spätes 1:1 beim Relegation-Hinspiel Jahn gegen Karlsruher SC
Es sah gut aus, im Regensburger Jahn-Stadion, nach der 57. Minute, als Jahns Bester, Selçuk Alibaz, den Strafstoß sicher verwandelt hatte. Es stand 1:0, fast das Traumergebnis die Stimmung war schon mal Zweitliga-reif. Man konnte sich’s vorstellen, es schien tatsächlich möglich, der KSC agierte planlos, das Wunder war greifbar – Zweitliga-Fußball in der Oberpfalz, professionelle Strukturen, nicht die gleichen Fehler wie beim letzten Mal… In diesen Traum platzte der Distanzschuss von Pascal Groß, mit Ansage, in der 76. Minute: 1:1, sicher unterm Strich ein Ergebnis, das in Ordnung geht, aber wie bitter ist das, wenn Karlsruhe mit Ausnahme eines Pfostenschusses (auch von Groß) sonst kaum eine Torchance produzierte.
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Jahn-Coach Markus Weinzierl im Interview - Hinrunde der Relegation gegen Karlsruher SC am 11. Mai, 20.30 Uhr
„Mit einem Erstligisten in Verbindung gebracht zu werden, ist ein Riesenkompliment an die Mannschaft“, ist und bleibt Markus Weinzierls Augsburg-Understatement. Wir akzeptieren das Motto: Erst die Relegation, dann die Personalien. Deshalb geht’s im heutigen Aufstiegsinterview nur um die beiden k.o.-Duelle gegen den Karlsruher Sportclub. Fast.
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BILD.de: Weinzierl wird Nachfolger von Trainer Jos Luhukay (48)
Daher weht der Wind: War der kleine Ronny Philp da nur die Vorhut? Und der eigentliche Hammer wird am Tag vor der entscheidenden Partie gegen Jena ausgepackt: BILD.de will jedenfalls wissen, dass Markus Weinzierl Nachfolger von Trainer Jos Luhukay wird. Zuvor soll der Niederbayer bereits bei Aufsteiger Greuther-Fürth im Gespräch gewesen sein.
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Mario Basler fordert Dreier gegen seinen Ex-Club Jahn Regensburg
Man kann sich lebhaft vorstellen, wie das aussieht, wenn sich Mario Basler seine Ruhrpott-Jungs in einem „sehr langen und intensiven Gespräch“ zur Brust nimmt: Wie in der BILD-Werbung lümmelt der Ex-Jahn-Coach auf der Couch, das Weißbier in der Hand und predigt: „Jetzt darf man vor allem nicht die Nerven verlieren.“ Am vorletzten Spieltag steht die Truppe des Genusstrainers zwei Punkte unterm Strich und braucht gegen Regensburg unbedingt einen Dreier.
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Nebensache Toto-Cup: Jahn am Dienstag, 19 Uhr, im Viertelfinale bei der SpVgg Unterhaching
Das Jahn-Forum tobt, die Emotionen kochen über. Der Weggang des Leaders trifft die Fans mitten ins Fußballherz. Dabei gerät fast in den Hintergrund, dass der SSV Jahn Regensburg am Dienstag, 19 Uhr, ein vorgezogenes Endspiel im Toto-Cup bestreiten muss: ausgerechnet bei jener SpVgg Unterhaching, die Tobias Schweinsteiger vor zwei Jahren in die Oberpfälzer Wüste schickte.
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Jahn muss am Mittwoch, 19 Uhr, gegen Pele Wollitz‘ Osnabrücker ran
Gut, dass die Jungs kaum Gelegenheit haben, über das vergeigte Derby vom Samstag nachzudenken. Am Mittwoch, 19 Uhr, klopft bereits Pelé Wollitz und sein VFL Osnabrück an die Pforte des Jahnstadions. So kommen Schweini & Co. erst gar nicht in Versuchung, sich wegen der vergebenen Chancen gegen Burghausen in eine Krisenstimmung zu steigern: „ Das haben wir hoffentlich verarbeitet“, sagt Trainer Markus Weinzierl.
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Wacker gewinnt zum ersten Mal in der Dritten Liga in Regensburg
Niedergeschlagen sitzen die Jahn-Spieler am Rasen, die erste Heimniederlage der Saison ausgerechnet im Derby gegen Burghausen schmerzt. Was für ein Pech: Durch die Niederlage von Sandhausen in Erfurt hätte der SSV bei einem Heimsieg im Nachholspiel am kommenden Mittwoch, 19 Uhr, gegen Osnabrück mit dem Tabellenzweiten gleichziehen können. „Alles ist noch offen“, versuchte Jahn-Coach Markus Weinzierl nach dem Anpfiff die aufgewühlten Derby-Verlierer-Gemüter zu beruhigen, „da müssen wir uns jetzt eben wieder aufrichten und am Mittwoch drei Punkte holen. Die Mannschaft hat einen aufrechten Charakter.“
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Wacker mobilisiert seine Fans für Samstag, 14 Uhr: Ex-Jahnler Mokthari empfiehlt sich für höhere Aufgaben
„Ich hasse Unentschieden“, grollte Wacker-Trainer Reinhard Stumpf nach dem 2:2 gegen Wehen Wiesbaden. Der Mann, der Burghausens Publikumsliebling Rudi Bommer seit dessen Abwanderung nach Cottbus mit 15 Punkten aus acht Partien in den Schatten stellte, hat noch Großes vor: „Rechnerisch ist alles noch drin“, so der 50-Jährige zuletzt, „wenn man alle Spiele gewinnt.“
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Comeback des Jahres gegen Darmstadt: Schweini kam, legte vor und der Jahn siegte
So ungerecht kann Fußball sein: Da dominierte der SSV Jahn vor Wochenfrist gegen Tabellenführer Sandhausen über 90 Minuten - und zum Schluss sprang ein mageres Pünktchen heraus. Am Dienstagabend aber tat sich der Gastgeber zum Auftakt der Heimspiel-Trilogie gegen zickige Darmstädter ungleich schwerer - und gewann Dank eines genialen Zusammenspiels der gerade eingewechselten Kialka und Schweinsteiger sowie Regisseur Alibaz als Vollstrecker mit 2:1.
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Comeback des Jahres: Schweini kam, legte vor und der Jahn siegte
So ungerecht kann Fußball sein: Da dominierte der SSV Jahn vor Wochenfrist gegen Tabellenführer Sandhausen über 90 Minuten - und zum Schluss sprang ein mageres Pünktchen heraus. Am Dienstagabend aber tat sich der Gastgeber zum Auftakt der Heimspiel-Trilogie gegen zickige Darmstädter ungleich schwerer - und gewann Dank eines genialen Zusammenspiels der gerade eingewechselten Kialka und Schweinsteiger sowie Regisseur Alibaz als Vollstrecker mit 2:1.
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Heimspiel-Trilogie: Gegen Darmstadt, Burghausen und Osnabrück entscheidet sich die Saison
Man sollte besser gar nicht erst zu rechnen anfangen: Wenn der Jahn seine drei Heimspiele in Folge gewänne, dann wäre das Rennen auch um die ersten beiden Plätze wieder offen – hätte, wäre, wenn … Am Dienstag, 19 Uhr, machen die kürzlich wieder erblühten Lilien mit ihrem Gastspiel den Auftakt zur möglichen vorentscheidenden Aufstiegstrilogie.
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Wie verhext: Wieder sieht Erfen Gelbrot in Erfurt – Laurito trifft wie geheißen
Da hat sich Facebook mal bezahlt gemacht: Unter der Woche haben wir André Laurito wegen seines verursachten Elfers gegen Sandhausen noch rhetorischen Beistand geleistet und ihm zum Trost einen Kopfballtreffer in Erfurt gewünscht. Und was macht das Kopfballungeheuer? Nach Alibaz-Ecke erzielte er in der 45. Minute die 2:1-Pausenführung für die Regensburger – ausgerechnet im Luftduell mit Erfurt-Star Marco Engelhardt.
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Rot-Weiß kann gleichziehen – Ex-Erfurter Christian Bickel heiß auf erstes Jahn-Tor
Es wird gedrängelt, vor dem schweren Auswärtsspiel am Samstag, 14 Uhr, in Erfurt – von unten und jetzt auch noch von oben: Sandhausen bestätigte die schwache Leistung vom Samstag und verlor unter der Woche zu Hause gegen Chemnitz mit 0:3 – zum Haare raufen, dass der Jahn seine Chancen gegen den Tabellenzweiten nicht besser verwertete. Gleichzeitig rückt Burghausen den Regensburgern nach einem 2:0 gegen Osnabrück auf die Pelle.
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Schreinermeister Dieter Birner kombiniert Moderne und Nostalgie
Die Idee kam dem Schreiner auf dem Flohmarkt: "Die Möbel aus Omas Zeiten erzählen ihre Geschichte", sinniert Dieter Birner, "aber sie passen oft nicht mehr in ein modernes Wohnumfeld." Allerdings lassen sich Teile davon als Gestaltungsmittel nutzen. In der Bildergalerie können Sie einige Beispiele bewundern.
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Fast wäre sie in Erfüllung gegangen, die O-Netz-Prophezeiung für das Spitzenspiel am Samstag, bei dem man freilich nur eine Spitzenmannschaft spielen sah: Allerdings traf Jürgen Schmid nicht selbst zum frühen 1:0 für den Jahn, wie der Stadionsprecher erst meinte, sondern verlängerte mit Köpfchen zu Vollstrecker Jimmy Müller, der in der 11. Minute einnickte. Vom Tabellenführer sah man in der ersten Halbzeit nur eine Aktion: den Ausgleich per Foulelfmeter zum höchst unverdienten 1:1-Endstand (41.).
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Jahn vergibt zu viele Matchbälle, um zum Spitzenduo aufzuschließen
Fast wäre sie in Erfüllung gegangen, die O-Netz-Prophezeiung für das Spitzenspiel am Samstag, bei dem man freilich nur eine Spitzenmannschaft spielen sah: Allerdings traf Jürgen Schmid nicht selbst zum frühen 1:0 für den Jahn, wie der Stadionsprecher erst meinte, sondern verlängerte mit Köpfchen zu Vollstrecker Jimmy Müller, der in der 11. Minute einnickte. Vom Tabellenführer sah man in der ersten Halbzeit nur eine Aktion: den Ausgleich per Foulelfmeter zum höchst unverdienten 1:1-Endstand (41.).
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