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Regensburg

Lasst die Jahn-Tassen im Schrank

Kommentar: Hauskrach ist das Letzte, was der Oberpfälzer Fußball braucht

„Teambuilding, was ist Teambuilding“, fragte Mehmet Scholl TV-Moderator Beckmann und Bayern-Orakel Matthias Sammer süffisant. „Wenn du Erfolg hast, hast du ein prima Team, wenn nicht, dann nicht.“ Letzte Saison hatte der Jahn ein geiles Team. Heuer nicht. Das liegt weder an Franz Gerber, noch an den zweieinhalb verschlissenen Trainern noch an den Spielern. Es liegt an 18 Niederlagen, zehn davon nervenzerrüttend knapp. Aber das nützt nichts, Punkte gab‘s dafür deshalb auch nicht. mehr...
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Zum Artikel: Kommentar: Stratos war nicht vorgesehen
Regensburg

Kommentar: Stratos war nicht vorgesehen

Nach Wehen hätte der Trainer eine Chance bekommen müssen
Die Nachricht überrascht wenig. Alles andere wäre einem kleinen Wunder gleichgekommen. Sportchef Christian Keller bietet Trainer Thomas Stratos keinen Vertrag an. Das war seit langem zu erwarten, wenn man die Signale richtig deutete. mehr...
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Regensburg

2015/16 beginnt eine neue Zeitrechnung

Sportchef Christian Keller über Etat, neues Stadion, Trainer und Spielerverträge
„Kontinuität, Glaubwürdigkeit und Erfolgswille“ lautete die Beschwörungsformel Christian Kellers, an der er sich messen lassen wollte. Der Jahn biegt in die Zielgerade der Saison ein, die Fans und das Umfeld warten ungeduldig auf die entscheidenden Weichenstellungen: Wer trainiert den Jahn künftig – und welche Mannschaft tritt dann an? „Sie werden merken, ein Großteil wird auch künftig für den Jahn spielen“, sagt der Sportchef. mehr...
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Regensburg

Jahn-Schmiede für Ostbayern

Sportchef Christian Kellers Vision eines Nachwuchsleistungszentrums in drei Schritten
„Es ist bisher nur eine Vision“, sagt Sportchef Christian Keller. Aber immerhin knapp 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport wollten am Donnerstagabend erfahren, welchen Plan der 34-jährige Professor verfolgt. Und von einer Fiktion unterscheidet sich das Konzept des Gutmadingeners schon deshalb, weil er bereits im Dezember einen Antrag auf Anerkennung als Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) abgegeben hat. mehr...
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Regensburg

„Kontinuität, Glaubwürdigkeit und Erfolgswille“

Sportchef Dr. Christian Keller konkretisiert seine Fußball-Philosophie
Auf der Trainerbank des SSV Jahn Regensburg sitzt nun also eine herzerfrischende Stimmungskanone. Hinter Thomas Stratos aber lenkt der Professor aus Heidelberg die Geschicke des Vereins. Auf einen kurzen Nenner gebracht fasst der neue Sportchef, Dr. Christian Keller, seine Philosophie in drei Begriffen zusammen: „Kontinuität, Glaubwürdigkeit und Erfolgswille.“ mehr...
Zum Artikel: Zweiter Auswärtssieg bei sieglosen Kickers?
Stuttgart

Zweiter Auswärtssieg bei sieglosen Kickers?

Der Jahn-Coach will in Stuttgart das Ab nach dem Auf vermeiden
Mannschaften, die gerade ihren Trainer geschasst haben, scheinen dem Jahn zu liegen. Für Saarbrückens Interimscoach Bernd Eichmann war beim 0:2 in Regensburg nichts zu holen mehr...
Zum Artikel: Viel Qualität beim Bremen-Bezwinger
Regensburg

Viel Qualität beim Bremen-Bezwinger

Jahn-Coach: Situation bei Saarbrücken täuscht
Zum Artikel: Viel Qualität beim Bremen-Bezwinger Regensburg Viel Qualität beim Bremen-Bezwinger Jahn-Coach: Situation bei Saarbrücken täuscht „Ich will eine andere Einstellung bei der Mannschaft sehen und natürlich haben wir das Ziel, etwas Zählbares mitzubringen“, gibt Saarbrückens Interimscoach Bernd Eichmann, bisher Trainer der U23, mehr...
Zum Artikel: Jahn will guten Lauf bei Hansa fortsetzen
Rostock

Jahn will guten Lauf bei Hansa fortsetzen

Stratos sieht nach zwei Siegen in Rostock gute Chancen
„Die Regensburger praktizieren vor allem ein schnelles Umkehrspiel“, analysiert Hansa-Trainer Andreas Bergmann vor dem Heimspiel mehr...
Zum Artikel: Notelf gegen euphorisierte Hessen
Regensburg

Notelf gegen euphorisierte Hessen

Pokalwiedergutmachung gegen Darmstadt?
Zum Artikel: Notelf gegen euphorisierte Hessen Regensburg Notelf gegen euphorisierte Hessen Pokalwiedergutmachung gegen Darmstadt? Mit einem Darmstädter Waterloo, wie 2006, als der Jahn die Elf von Bruno Labbadia und damit auch diesen selbst mit 7:2 vom Platz fegte, rechnet Jahn-Trainer Thomas Stratos am Samstag, 14 Uhr, mehr...
Zum Artikel: Der Franz hat seine Schuldigkeit getan
Regensburg

Der Franz hat seine Schuldigkeit getan

Kommentar: Präsident Ulrich Weber beurlaubt Franz Gerber
Schlimmer geht’s nimmer. Nach wochenlangem Hickhack, das immer so begann, dass Jahn-Vorstandsvorsitzender Ulrich Weber, die gegenteilige Meinung als der zuständige Sportchef vertrat, gibt der Verein nun die sofortige Beurlaubung Franz Gerbers bekannt. Dabei tritt der designierte Nachfolger – Weber: „Einen besseren gibt es nicht“ – Prof. Dr. rer. soc. Christian Keller sein Amt erst am 15. August an, so dass in der entscheidenden Trainer- und Spielerrekrutierungsphase dieser Stuhl erst einmal vakant ist. mehr...
Rückblick auf die Zweite Liga
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Regensburg

Lasst die Jahn-Tassen im Schrank

Kommentar: Hauskrach ist das Letzte, was der Oberpfälzer Fußball braucht
„Teambuilding, was ist Teambuilding“, fragte Mehmet Scholl TV-Moderator Beckmann und Bayern-Orakel Matthias Sammer süffisant. „Wenn du Erfolg hast, hast du ein prima Team, wenn nicht, dann nicht.“ Letzte Saison hatte der Jahn ein geiles Team. Heuer nicht. Das liegt weder an Franz Gerber, noch an den zweieinhalb verschlissenen Trainern noch an den Spielern. Es liegt an 18 Niederlagen, zehn davon nervenzerrüttend knapp. Aber das nützt nichts, Punkte gab‘s dafür deshalb auch nicht. mehr...
Von  |  12.03.2012  | Netzcode: 3172483  |  2121 Mal gelesen.
Regensburg

Wahrheitswochen beim Jahn

Heimspiel-Trilogie: Gegen Darmstadt, Burghausen und Osnabrück entscheidet sich die Saison

Regensburg. Man sollte besser gar nicht erst zu rechnen anfangen: Wenn der Jahn seine drei Heimspiele in Folge gewänne, dann wäre das Rennen auch um die ersten beiden Plätze wieder offen – hätte, wäre, wenn … Am Dienstag, 19 Uhr, machen die kürzlich wieder erblühten Lilien mit ihrem Gastspiel den Auftakt zur möglichen vorentscheidenden Aufstiegstrilogie.

Jürgen Schmid
Jürgen Schmids dritter Anlauf: Klappt's am Dienstagabend mit dem ersten Treffer des Sturmurgesteins? Bilder: Regensburg1889.de
Dieses Ansinnen will der diesjährige Aufsteiger nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen freilich nicht durch Gastgeschenke unterstützen – wenn der Mannschaftsbus das Jahnstadion nicht vergeblich in Oberfranken suchen sollte, wie die Homepage des SV 98 verkündet. Besonders der 2:1-Auswärtssieg bei Preußen Münster macht die Hessen zuversichtlich: „Die Regensburger wollen aufsteigen und brauchen die Punkte“, weiß Co-Trainer Thomas Zampach, der freilich dennoch „etwas Zählbares mit auf die Heimreise nehmen“ möchte.

Die Lilien rotieren
Bei den Gästen fehlen neben den Langzeitverletzen Bilgin und Ratei auch Stürmer Rudi Hübner nach dessen fünfter Gelber Karte. Auflaufen soll dagegen Mittelfeldmotor Benjamin Baier, der in Münster noch geschont wurde. Ansonsten macht das Trainerteam der Lilien laut eigener Vereinsseite auf Hitzfeld: „Wir werden wegen der englischen Wochen weiterhin auf einigen Positionen rotieren“, so Zampach.

Auf Seiten der Rotweißen ist die Stimmungslage trotz einstweilig verlorenem Relegationsplatz heiter bis sonnig: „Wir sind mit dem Punkt in Erfurt sehr zufrieden“, lobt Trainer Markus Weinzierl die kämpferische Einstellung seiner Jungs, die das 2:2 mit zehn Mann bei einem Aufstiegskonkurrenten mit Zähnen und Klauen verteidigten. Allerdings musste auch dieser Punkt wieder teuer bezahlt werden: „Die letzte Diagnose fehlt noch“, bedauert Weinzierl den Ausfall des schnellen Offensivmanns Christian Bickel, „aber vermutlich ist der Mittelfuß angebrochen.“

„Schiris mit Fingerspitzengefühl“
Apropos Ausfälle: Wie verhindert man künftig eine weitere Dezimierung durch Platzverweise? „Indem man dumme Fouls vermeidet“, rät der Coach, „und auch die Schiedsrichter dürften ab und zu mehr Fingerspitzengefühl an den Tag legen“, spielt er auf das überflüssige Gelbrot gegen Tim Erfen an, dem der Ball von der Brust an die Hand gesprungen war. Immerhin rückt für ihn Flügelwiesel Ronny Philp nach verbüßter Gelbsperre zurück ins Team.

Nicht nur, weil sich der Jahn-Sturm ohnehin von selbst aufstellt, steht die Startformation so gut wie fest – schließlich wussten die elf Akteure beim letzten Heimspiel gegen Sandhausen durchaus zu überzeugen: „Da wird sich nicht viel verändern“, sagt der Chef, „offen ist nur, ob Temür oder Dedola im Mittelfeld aufläuft.“ Zufrieden ist Markus Weinzierl auch mit Jahn-Urgestein Jürgen Schmid, der das Stürmerlazarett mit viel Engagement vertritt. Fehlt nur noch das bereits gegen Sandhausen vom Stadionsprecher verkündete Erfolgserlebnis – vielleicht klappt’s im dritten Anlauf.

Warnung vor den Hessen-Kontern
Dass der Auftakt gegen Darmstadt das leichteste der drei Heimspiele sei, bestreitet der Trainer: „Wir sollten uns von deren 14. Platz nicht täuschen lassen“, warnt Weinzierl, „sie haben ungeheuer schnelle Offensivspieler und wir müssen höllisch aufpassen, uns keine Konter einzufangen.“ Während der Torwartheld von Erfurt, Michael Hofmann, schon mit sieben Punkten zufrieden wäre, hätte sein Vorgesetzter auch gegen die volle Punktzahl nichts einzuwenden: „Wir nehmen auch gerne einen Neuner“, lacht Weinzierl.

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