Das hätte sich Horst Seehofer, derzeit im Nebenberuf auch Bundespräsident, sicher nicht gedacht: Dass die Mitarbeiter des Medienhauses "Der neue Tag" den Ministerpräsidenten beim Wort nehmen. Nie um
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Interview mit Weidens Bauernverbandsgeschäftsführer Hans Winter zur Zukunft der Landwirtschaft
Mit weniger Energie und knapper werdendem Wasser muss die Landwirtschaft im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen ernähren. Der Geschäftsführer des Bauernverbandes Weiden, Hans Winter, beschreibt die Perspektiven der Agrarwirtschaft.
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Die Münchner Psychiaterin Elif Cindik über die Zukunft der Integration
Die Befindlichkeiten von Migranten aus aller Herren Länder kennt sie aus ihrer täglichen Praxis. Die Psychiaterin Elif Cindik sieht das Thema Integration nicht von einer theoretischen Warte. Sie sucht nach pragmatischen Lösungen für ein harmonisches Zusammenleben.
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Trotz Krise: Beidseits der deutsch-tschechischen Grenze sind gut Ausgebildete gefragt
Dr. Michael Knogler (56), studierter Volkswirt der Universität Regensburg, äußert sich im Interview zu den Zukunftsperspektiven seiner wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte am Osteuropainstitut:
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Regionale Kooperationen können die Patientenversorgung sichern
Schreckensszenario Krankheit: Auf dem Land müssen Patienten oft viele Kilometer bis zum nächsten Arzt fahren. Die Zahl der niedergelassenen Hausärzte sinkt, Kliniken schließen. Wer in der nördlichen Oberpfalz der Zukunft krank wird, hat schlechte Aussichten - könnte man meinen.
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Kritischer Blick von AC/DX-Drummer Dieter Zug auf regionale Musikszene
Talente gibt es in der Gegend zur Genüge, nur die Möglichkeiten, etwas aus dieser Begabung zu machen, sind nicht gerade rosig. Dieter Zug aus Weiden, "Salute"-Chef und AC/DX-Drummer, wirft einen
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HWK-Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler über den Neubau der Hauptverwaltung
Regensburg. Die Zukunft des Handwerks hat Toni Hinterdobler, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Niederbayern-Oberpfalz, derzeit direkt vor Augen.
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Senioren- und Pflegeheim an der Magdalenenkapelle arbeitet nach modernen Pflege-Grundsätzen
Rund zwei Millionen Euro hat ein privater Investor ausgegeben, die Einrichtung komplett saniert und renoviert. Seit 1. Februar ist das Haus wieder geöffnet
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Floß. (jrh) "Ziel ist, das Jüdische Viertel um 1900 in der ursprünglichen Außenansicht wiedererstehen zu lassen", erklärt der Flosser Bürgermeister
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Von Alexander Unger |
29.02.2012
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Amberg
Gesundheit im Netzwerk
Regionale Kooperationen können die Patientenversorgung sichern
Amberg. Schreckensszenario Krankheit: Auf dem Land müssen Patienten oft viele Kilometer bis zum nächsten Arzt fahren. Die Zahl der niedergelassenen Hausärzte sinkt, Kliniken schließen. Wer in der nördlichen Oberpfalz der Zukunft krank wird, hat schlechte Aussichten - könnte man meinen.
Adrian Schmidt: "Ein AOK-Patient im Netzwerk ist zehn Prozent günstiger als ein nicht über UGOM versorgter Patient."
In Amberg und Sulzbach-Rosenberg schlossen sich über 80 niedergelassene Haus- und Fachärzte und die Kliniken St.Marien in Amberg, St. Anna in Sulzbach-Rosenberg und St. Johannes in Auerbach sowie das Gesundheitszentrum des Klinikums St.Marien (MVZ) zu einem "Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte GmbH (UGOM)" zusammen.
Dieses Netzwerk entwickelt und "lebt" bereits eine andere, wegweisende Form der Kooperation zwischen Medizinern, Patienten und der AOK Bayern als Krankenkasse - und spart dabei sogar Kosten für das Gesundheitswesen. Die Idee dahinter ist der vernetzte Patient - vernetzt mit Ärzten, Kliniken und Dienstleistern im Gesundheitswesen. Patienten, die sich entschlossen haben, am Modell teilzunehmen, greifen dabei auf einen "Pool" an Medizinern zurück. Ausgehend von einem "Betreuungsarzt" - ähnlich dem klassischen Hausarzt - sucht sich der Versicherte ein "individuelles Gesundheitsteam". Die Patientendaten sind in diesem Modell "geteilte Daten", die Versichertenkarte der Schlüssel dazu.
Von Alexander Unger |
29.02.2012
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Amberg
Gesundheit im Netzwerk
Regionale Kooperationen können die Patientenversorgung sichern
Diese Struktur ermöglicht es auch in Zukunft, Kosten zu sparen und damit auch auf dem flachen Land eine ärztliche Versorgung auf Dauer sicher zu stellen. "Das Netzwerk UGOM kann Versorgungslücken schließen", betont Adrian Schmidt, Netzwerkmanager beim Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte. "Telemedizinische Ansätze und eine Kultur der Zusammenarbeit machen das möglich." Schon jetzt sorgt das Netzwerk dafür, Vertretungsärzte in die Region zu schicken. "Man muss sich immer fragen, ob es besser ist, den Arzt zum Patienten zu schicken oder umgekehrt", so Adrian Schmidt.
Überschaubares Modell
Das Prinzip des Netzwerks, das in der Region Amberg-Sulzbach im Einsatz ist, kann Schmidt zufolge auch in anderen Regionen starten. "Das Modell funktioniert, weil es regional begrenzt und damit überschaubar ist. Die Ärzte kennen sich und stimmen sich untereinander ab." Einfach verpflanzen lasse sich das Prinzip aber nicht. Zum Start brauche es eine kleine Gruppe von Ärzten, die das umsetzen. Eine Vielzahl von kleinen Zusammenschlüssen, die nebeneinander und regional handeln, erhöht auch die Durchlässigkeit für Patienten bei einem Wohnortwechsel. Bewährte und manchmal liebgewonnene Gewohnheiten müssen also nicht aufgegeben werden.
Von Alexander Unger |
29.02.2012
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Amberg
Gesundheit im Netzwerk
Regionale Kooperationen können die Patientenversorgung sichern
Kliniken und ambulante Zentren bleiben für die Versorgung unverzichtbare Kooperationspartner. Damit Krankenhäuser auf Dauer kostendeckend arbeiten können, sollten sie, Schmidt zu Folge, die Fälle behandeln, die dort auch hingehören. "Im ambulanten Bereich gibt es keine Versorgungseinbußen." Es sei auch nicht erforderlich, dass alle Häuser Vollversorgung in jeder Fachrichtung oder alle - zumeist sehr teuere - Geräte vorhalten müssen. Spezialisierungen können zu Entlastungen des Systems führen.
Auch die Krankenkassen sind gefordert, solche Modelle zu fördern. "Es funktioniert nur, wenn es von den Kassen unterstützt wird", so Adrian Schmidt. "Das geht nicht alles von heute auf morgen. Die Kassen müssen mitspielen und auch etwas Geduld haben, bis das System greift. Schließlich ist bei uns ein AOK-Patient im Netzwerk zehn Prozent günstiger als ein nicht von der UGOM versorgter Patient. Und das gesparte Geld fließt in die Solidargemeinschaft zurück."
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Vier gute Gründe, warum die Oberpfalz ihre "Lizenz zur Zukunft in der Tasche" hat
Das Zukunftsinstitut aus Kelkheim zählt in dem Dossier "Zukunft Deutschland 2020 - wie sich unsere Top-Standorte zukunftsfit machen" die Oberpfalz zu einer von 13 Spitzenregionen "mit der Lizenz zur Zukunft in der Tasche".
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Zeitungsverfechter German Vogelsang und Online-Geschäftsführerin Viola Vogelsang stehen für zwei Seiten einer Medaille
Zwei Generationen einer der drei Verlegerfamilien skizzieren im Interview die Zukunft des Medienhauses. German Vogelsang, 71, leidenschaftlicher Verfechter der Tageszeitung, und Tochter Viola Vogelsang-Reichl, 35, ab 1. April Geschäftsführerin für Redaktion und neue Medien.
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Interview mit dem Amberger Europaabgeordneten Ismail Ertug (SPD) zur Zukunft des Verkehrs
"Der Ausbau des Europäischen Schienenverkehrsnetzes wurde bisher stiefmütterlich behandelt", bilanziert der EU-Abgeordnete Ismail Ertug (SPD), Mitglied des Ausschusses für Verkehr und Tourismus seit 2009. Der Amberger plädiert aus umwelt- und wirtschaftspolitischen Gründen für eine Verkehrswende.
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