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Brüssel
Hilfspaket zum Greifen nah
EU-Finanzminister wollen für Athen noch einmal 130 Milliarden Euro lockermachen
Die Euro-Finanzminister gaben sich bei ihrem Treffen am Montag in Brüssel zuversichtlich, die dringend benötigten Kredite auf den Weg zu bringen. Sonst wäre Athen spätestens Ende März pleite. Im Gegenzug muss Athen mehr Kontrolle erdulden und seine Budgethoheit teilweise abgeben. Für die Schuldentilgung soll es ein Treuhandkonto geben.
"Ich möchte davon ausgehen können, dass wir heute zu endgültigen und abschließenden Beratungen kommen", sagte Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker. Auch Bundes-finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte: "Ich bin zuversichtlich."
Allerdings sind noch Nachbesserungen am Paket nötig: Einige Euro-Finanzminister ließen durchblicken, dass die privaten Gläubiger einen stärkeren Beitrag zur Rettung Griechenlands leisten müssten. Österreichs Ministerin Maria Fekter hofft "unter Umständen darauf, dass der Privatsektor ein bisschen mehr hilft". Sonst wird das Ziel Athens verfehlt, seinen Schuldenstand bis 2020 auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken.
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