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Pesensricht
Biogas-Abwärme als dritte Variante
Gemeinderat Illschwang macht sich Gedanken über die zukünftige Beheizung des Freibads
Pesensricht. (no) Die Erneuerung der Heizung im Freibad war ein Schwerpunktthema in der Februarsitzung des Gemeinderats Illschwang im Landgasthaus Reiff. Energiefachberater Paul Holfelder aus Neumarkt und Architekt Werner Hedrich aus Sulzbach-Rosenberg schalteten sich als Experten in die Diskussion ein.
Bürgermeister Hans Pickel betonte den Stellenwert des Freibads für die Attraktivität der Gemeinde. Allerdings nage der Zahn der Zeit an der Anlage aus den 70er Jahren. Er bedauerte, dass es vom Staat gegenwärtig kein Förderprogramm für eine umfassende Sanierung gibt. Vorrangig müsse das Problem mit der Heizung gelöst werden.Rost auf dem Vormarsch
Holfelder berichtete von einem Ortstermin vor drei Wochen. Dabei habe er festgestellt, dass der Rost immer stärker werde. Dies liege zum einen am Chlor und zum andern am Ablassen des Wassers in der kalten Jahreszeit. "Wenn die Heizung die kommende Freibadsaison noch übersteht, können alle Betroffenen glücklich sein", machte Holfelder den Ernst der Lage deutlich.
Der Energiefachberater sah zwei Alternativen. So könne er sich vorstellen, das Becken mit einer Wärmepumpe zu beheizen, deren Leistungsvermögen bei 150 Kilowattstunden liegt. Die Investitionskosten bezifferte er auf 187 000 Euro, die Verbrauchsgebühren auf knapp 26 000 Euro pro Jahr.
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