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Von (hmx)  |  20.02.2012  | Netzcode: 3148621  |  274 Mal gelesen.
Dietldorf

Enthaarung auf die sanfte Tour

Motto Steinzeit lässt beim Dietldorfer Faschingszug die Ideen sprießen

Dietldorf. (hmx) "Diti Diti!" Tausende von Faschingsbegeisterten waren bei den Vilstalunterliegern in Dietldorf wieder einmal "dahoam", um den zu Ende gehenden Faschingsfreuden noch einmal ausgiebig zu frönen. Es war ein gekonnter Auftritt der Narren am Faschingssonntag. Am Dorfstachus war kein Durchkommen mehr, Autoschlangen an den Zufahrtsstraßen und viele Zuschauer entlang der Dietldorfer Feiermeile prägten das Bild.

Gut war, dass es weder schneite noch regnete; so konnten die Regenschirme zum Auffangen von Bonbons und Süßigkeiten hergenommen werden. Leichtes Spiel hatte Josef Pritschet, der Ehrenpräsident der Faschingsgesellschaft, als er mit launigen Worten die Zugnummern kommentierte. Die Blaskapellen aus Dietldorf, Burglengenfeld, Schmidmühlen und Hohenburg sorgten dafür, dass das Faschingsfeuer zum Lodern kam. Da steht riesig viel Arbeit und Organisation dahinter, weshalb der Präsident der rührigen Faschingsgesellschaft, Josef Praller, schon seine ersten grauen Haare umfärben ließ.

"Steinzeit" war heuer das Motto im Dorf gewesen und dazu gab es allerhand Maskeraden zu sehen. Im Kosmetikstudio "Grafenberg" wurde die Enthaarung auf sanfte Tour gezeigt; die Dietldorfer Damenwelt soll auch schon dem Zumbafieber verfallen sein, während der dorfeigene Mini-Holztransporter gewaltig überladen hatte und ein paar Anschieber suchte. Blumen und Konfetti hatte Bürgermeister Heinz Karg mitgebracht, wohl als Entschädigung für die miserable DSL-Anbindung - aber 50 000 Kilobit sollen es künftig sein.

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