Stockholm
Absolutes Wunder
Schwede überlebt zwei Monate im zugeschneiten Auto
Polizeikommissar Ebbe Nyborg meinte in der Ortszeitung "Västerbotten-Kurir" am Sonntag, dass die Angaben des Mannes nach allen bisherigen Ermittlungen zutreffend seien. Man habe bei einer über einen Meter hohen Schneedecke nirgends um das Auto irgendwelche Fußspuren entdeckt. "Es ist ein absolutes Wunder, dass er noch lebt", sagte Nyberg und verwies auf Außentemperaturen von teilweise minus 30 Grad in den letzten Wochen im nordschwedischen Bezirk Västerbotten.
Von niemand vermisst
Überlebt hatte der möglicherweise psychisch kranke Mann auch wegen des Schlafsacks, in dem er sich auf dem Rücksitz des Autos eingewickelt hatte. Warum er hier, anderthalb Kilometer von der vielbefahrenen Straße E4 entfernt, gestrandet war, blieb unklar. Das Norrland-Krankenhaus in Umeå bezeichnete den Gesundheitszustand des 45-Jährigen als "den Umständen entsprechend gut". Niemand hatte ihn als vermisst gemeldet.
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