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Krasnaja Poljana/Bansko
Gutes Omen für Olympia
Höfl-Riesch überrascht auf Abfahrtsstrecke von 2014 - Dopfer Vierter
Krasnaja Poljana/Bansko. (dpa) Für Maria Höfl-Riesch und Felix Neureuther hätte es nicht unterschiedlicher laufen können. Die Doppel-Olympiasiegerin zeigte von Start bis Ziel beim Olympia-Test für die Winterspiele in zwei Jahren eine perfekte Vorstellung. Dagegen verspielte Neureuther den möglichen dritten Weltcup-Sieg in Bansko mit einem Einfädler am ersten Tor.
Vom viertplatzierten Fritz Dopfer gab es tröstende Worte, von allen jede Menge Lob für Höfl-Riesch. Nach einer traumhaften Abfahrt auf der Strecke von 2014 warf sich die 27-Jährige überglücklich in den Schnee. Vor Freude boxte sie mit den Fäusten in die Luft: Der erste Sieg in der Abfahrt seit über einem Jahr bedeutete "hoffentlich ein gutes Omen" für das große Medaillenziel."Hier auf der Abfahrt für die Olympischen Spiele 2014 gewonnen zu haben, ist natürlich eine super Sache", sagte die Partenkirchener Skirennfahrerin am Wochenende in Krasnaja Poljana in Russland. Schon vor Olympia in Vancouver hatte Höfl-Riesch beim Test gewonnen - und später doppelt olympisches Gold geholt. Damals habe sie durch den Weltcup "großes Selbstvertrauen" gehabt. Jetzt soll der ähnliche Effekt eintreten. "Es ist keine Garantie natürlich, aber es gibt ein gutes Gefühl."
Trost für Neureuther
Mehr als zufrieden war Alpin-Chef Wolfgang Maier auch mit Platz vier von Dopfer im Slalom von Bansko. Für "Wundertüte" Neureuther fand er tröstende Worte. Einfädler am ersten Tor seien auch schon Österreichs Slalom-Star Marlies Schild oder Olympiasieger Markus Wasmeier passiert, erinnerte Maier an den einen oder anderen Alpin-Fauxpas. Aber: "Das ist natürlich das Bitterste, was einem Skifahrer passieren kann."
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