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17.02.2012
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Trier/Schwandorf
Großer Kampf mit kleinen Flitzern
Slotcar-Fahrer aus der Region bei der Deutschen Meisterschaft in Trier - "Gut geschlagen"
Trier/Schwandorf. (ch) Die roten Ampeln erlöschen, sechs Fahrer drücken die Regler durch: In rund zwölf Sekunden schießen die Slotcars um die erste, 58 Meter lange Runde am "Mosel-Speedway". Es läuft die "Deutsche Mini-Z-Meisterschaft", sechs Oberpfälzer sind dabei.
Im Renncenter Trier starteten die Deutschen Mini-Z-Slotcarmeisterschaften. 47 Fahrer aus der ganzen Republik maßen sich nach der Fahrerbesprechung (Bild) mit ihren Autos auf den beiden jeweils über 50 Meter langen Holzbahnen. Im Vordergrund der "Mosel-Speedway". Bild: sus
Beim Rennstart am vergangenen Samstag im Renncenter Trier liegt schon ein langer Trainingstag hinter Fabian und Peter Mühl (Kümmersbruck), Clemens Hösamer (Schwandorf), Horst Neidl, Dieter Mehlhase und Andreas Kurz (Bonsai-Racer Erbendorf). Die 1:27-Rennautos mit "Mini-Z"-Karosserien wollen vorbereitet sein. Die sechs Vertreter der Region Oberpfalz unter den 47 Startern in zwei Klassen gehen in der "Basic" ins Rennen. Dies bedeutet, dass nur bestimmte Metall-Chassis zur Auswahl stehen, um das GT-Slotcar aufzubauen. In der "Fight"-Klasse sind die Chassis weitgehend frei. Diese Wagen entsprechen Vorbildern der "Gruppe C".
Freies Training
Bereits am Freitag beim "freien Training" hieß es, das Setup für die kleinen GT-Renner zu finden. Reifenschliff, Härte der Federn, Übersetzung, "Spiel" der Karosserie: Alles muss passend eingestellt werden, um den Wagen auf den Geraden schnell, und in den Kurven so gutmütig abzustimmen, damit die "Einsetzer" wenig Arbeit haben. Die schicken aus der Spur geratene Wagen wieder ins Rennen.
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Trier/Schwandorf
Großer Kampf mit kleinen Flitzern
Slotcar-Fahrer aus der Region bei der Deutschen Meisterschaft in Trier - "Gut geschlagen"
Zwei Rennstrecken stehen im "Renncenter" Trier, jeweils sechsspurig. Der "Treveris-Ring" ist 54 Meter lang, mit zwei langen Geraden und einem verwinkelten "Infield". Der Mosel-Speedway misst 58 Meter, fordert mit wechselnden Kurvenradien die Fahrer. Die beiden Strecken gelten als sehr anspruchsvoll. Das bekommen die Oberpfälzer zu spüren.
Die Einheits-Motoren für das Rennen werden am Samstag ausgegeben. Ralf Steinetz, Organisator der Mini-Z Deutschlandserie, nimmt die technische Abnahme vor. Gewicht, Spur- und Reifenbreite sowie weitere Vorgaben müssen eingehalten werden. Uwe Schöler, Konstrukteur von Slotcar-Chassis und einer der "Granden" der Szene, unterstützt ihn dabei. Die Fahrzeuge wandern danach in Holzkisten - der "Parc Fermé". Dann geht's ans Qualifying. Andreas Kurz fährt eine 12,0, landet als bester Oberpfälzer mit seinem "Honda HSV" im Mittelfeld. Clemens Hösamer muss sich als "Rookie" mit Platz 46 begnügen - sein Porsche GT 1 liegt zu schlecht. Fabian und Peter Mühl treten jeweils auf Nismo Z an, Horst Neidl fährt einen Ferrari 599, Dieter Mehlhase einen Honda NSX. Nach den Qualifying-Ergebnissen werden die Sechser-Gruppen zugeordnet. Die "Piloten" fahren jeweils ein Rennen pro Kurs. Alle acht Minuten werden die Spuren gewechselt. Clemens Hösamer muss zuerst auf dem Mosel-Speedway ran, Peter Mühl und Dieter Mehlhase auf dem Treveris-Ring. Peter Mühl kann seinen Lauf gewinnen, Mehlhase wird fünfter. Hösamer landet auf Platz drei. Vorerst. Denn die Schnellsten kommen noch. Fabian Mühl, Horst Neidl und Andreas Kurz schlagen sich gut und landen insgesamt im Mittelfeld. Nach 48 Minuten hoher Konzentration ist die erste Halbzeit vorbei. Wer seinen Lauf absolviert hat, muss nun als "Einsetzer" fungieren.
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Trier/Schwandorf
Großer Kampf mit kleinen Flitzern
Slotcar-Fahrer aus der Region bei der Deutschen Meisterschaft in Trier - "Gut geschlagen"
Bis zum zweiten Durchgang heißt es: Warten. Die Zeit wird den Oberpfälzern aber nicht lang: Mit den Fahrern aus ganz Deutschland wird gefachsimpelt. Mit den Berlinern, die ihre Schrauberplätze neben den Oberpfälzern haben, gibt es jede Menge Spaß. Die zweiten Rennen beginnen gegen 19 Uhr. Fabian Mühl kommt auf dem Treveris-Ring sehr gut zurecht, gewinnt seinen Lauf.
Knapp 25 Kilometer
Es wird Mitternacht, bis Ralf Steinetz zur Siegerehrung ruft. Die Runden wurden dafür in Meter umgerechnet. Deutscher Meister in der "Basic" wird überlegen Tristan Fröhlich mit 26,426 Kilometern. Knapp 25 Kilometer hat Fabian Mühl in 96 Minuten seinen "Nismo" um die Bahnen gejagt. Er landet als bester Oberpfälzer in der "Basic" auf Platz 5. Andreas Kurz wird siebter vor Peter Mühl. Horst Neidl und Dieter Mehlhase belegen die Plätze 12 und 13, Clemens Hösamer Platz 15. "Wir haben uns gut geschlagen", sagt der Teamchef Oberpfalz, Peter Mühl, "es hat Spaß gemacht". Schon nächstes Wochenende ruft wieder die große Leidenschaft der kleinen Renner: In Erbendorf bei den "Bonsairacern" startet am 25. Februar der fünfte Lauf der Mini-Z-Clubmeisterschaft Oberpfalz.
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Alle Sportarten in vorläufiger Raumplanung berücksichtigt - Jugendheim für Marktrat kein Thema
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