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Kümmersbruck
"Eine Mehrheit jenseits der CSU"
Kreis-SPD von Sulzbacher Ergebnis beflügelt
Gibt es im Kreisrat keine politischen Auseinandersetzungen mehr? Uwe Bergmann aus Schnaittenbach fragte bei der Sitzung des SPD-Kreisvorstands nach, weil er den Eindruck gewonnen habe, dass nur noch von der guten Zusammenarbeit unter der Leitung von Landrat Richard Reisinger die Rede sei. Kümmersbrucks Bürgermeister Richard Gaßner sagte, dass das der Unterschied zwischen CSU und SPD sei. Ex-Landrat Armin Nentwig habe damals der CSU eine gute Zusammenarbeit angeboten, was diese aber stets abgelehnt habe.Die SPD im Kreis habe aber das Angebot von Richard Reisinger angenommen und arbeite konstruktiv mit. Man diskutiere durchaus kontrovers, komme aber letztlich zu einvernehmlichen Lösungen, wenn jeder die Argumente der anderen Seite mit bedenke, ließ Gaßner wissen.
Göths Fachkompetenz
Breiten Raum nahm bei der Kreis-SPD die Nachbetrachtung der Bürgermeisterwahl in Sulzbach-Rosenberg ein. Der Kreisvorstand gratuliert Michael Göth zum Sieg. Die Wahl habe gezeigt, dass die Bürger seinen sachlichen Wahlkampf zu schätzen wüssten. Letztlich habe Göths Fachkompetenz überzeugt. Die intensive Arbeit der Sulzbacher Jusos und ihr Anteil am Wahlsieg verdiene besonderes Lob, hob Renate Dümmler hervor. Auch habe die Wahlempfehlung der Grünen zum Sieg beigetragen. Für Kreisrat Josef Flierl bedeutet das Ergebnis aber auch, "dass es in Bayern mittlerweile eine Mehrheit jenseits der CSU gibt" und dass die SPD durch ihre beständige Arbeit wieder Vertrauen erworben habe. Es sei zu erkennen, dass sich die SPD bemühe, die Anliegen von Arbeitnehmern in einer globalisierten Welt zu vertreten. Auch der Einsatz für gleiche Lebensbedingungen auch auf dem flachen Land mache sich bezahlt. Auch auf den Bildungssektor kam Josef Flierl zu sprechen.
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