Von (am) |
09.02.2012
| Netzcode: 3133486 | 230 Mal gelesen.
Nabburg
Keine Chance für neuen Lösungsweg
Bahnübergang: Stadtratsmehrheit lehnt Vieregg-Rößler-Konzept ab - Viele Zuhörer bei Sitzung
Nabburg. (am) Den Alternativvorschlag zur Lösung des Bahnübergangproblems, den das Büro Vieregg-Rößler unterbreitete, will die Stadt nicht aufgreifen - sie favorisiert weiterhin die sogenannte Rahmenplantrasse: Diesen Beschluss fasste der Stadtrat mit 12:8-Stimmen auf Antrag des ABU-Sprechers Erwin Koppmann. Voraus ging eine rund dreistündige Beratung.
Das große Öffentlichkeitsinteresse spiegelte sich darin wider, dass am Dienstagabend rund 30 Zuhörer zur Sitzung ins Rathaus kamen. Bürgermeister Armin Schärtl (SPD) rekapitulierte einleitend: Der Stadtrat hatte am 25. Oktober in seiner Abwesenheit mit den Stimmen von CSU und ÜPW beschlossen, eine Machbarkeitsstudie für eine Alternativlösung in Auftrag zu geben. Sie sollte laut Schärtl zeigen, ob es unter Tieferlegung der Bahn und Beibehaltung der alten Naabbrücke möglich ist, die Bahnlinie mit einer Straßenbrücke zu überqueren und die Georgenstraße in ihrer vollen verkehrlichen Funktion aufrechtzuerhalten. Überrascht sei er deswegen gewesen, dass das beauftragte Büro Vieregg-Rößler die bisherige Rahmenplantrasse mit neuer Naabbrücke zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen nahm.
Vieregg betont Vorteile
Dr. Martin Vieregg, einer der beiden Inhaber des Münchener Verkehrsberatungsbüros, führte Kostengründe an, warum er auch auf eine neue Naabbrücke einschwenkte. Allerdings mit dem großen Unterschied, dass die Anbindung der Georgenstraße nur wenige Meter südlich des jetzigen Bahnübergangs erfolgen würde. Damit brauche der motorisierte Verkehr keine großen Umwege bis hinunter zur Nordgauhalle machen; außerdem entfalle dort die teuere Grundwasserwanne für das Unterführungsbauwerk.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Von (am) |
09.02.2012
| Netzcode: 3133486 | 230 Mal gelesen.
Nabburg
Keine Chance für neuen Lösungsweg
Bahnübergang: Stadtratsmehrheit lehnt Vieregg-Rößler-Konzept ab - Viele Zuhörer bei Sitzung
"Wir brauchen eine halbe Absenkung der Bahn und eine halbe Anhebung der Staatsstraße", kam Dr. Vieregg auf das Kernstück seines Konzeptes (wir berichteten) zu sprechen. Es sieht vor, die Bahn tiefer zu legen, die Linienführung um mindestens eine Gleisbreite Richtung Nordgauhalle zu verschieben, den Bahnkörper teilweise zu deckeln und hierüber die Staatsstraße mit Abzweigungen Richtung Georgenstraße und Nordgauhalle zu führen. Damit vermeide man eine Streckenstilllegung der Bahn während der Bauzeit, erreiche durch den Trog einen Lärmschutz und schaffe die Möglichkeit, über Mühlweg und Schießstättenweg eine Nordost-Umfahrung der Altstadt anzulegen.
Der zusätzliche Lärmschutz falle zu beiden Seiten des Trogs so hoch wie der jetzige Bahndamm aus, führe also zu keiner optischen Beeinträchtigung. Als wichtig erachtete er es, das Projekt in Verbindung mit der geplanten Streckenelektrifizierung zu sehen. Sollte nämlich die Bahnlinie - wie von ihm geplant - verlegt werden, so handle es sich um eine Neubaumaßnahme mit wesentlich strengeren Lärmschutzvorschriften. Daraus ergebe sich für Nabburg der Vorteil, dass der Lärmschutz auch unter die Eisenbahnkreuzungsvereinbarung fällt und somit von Bund, Land und Bahn bezahlt werden müsste.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Von (am) |
09.02.2012
| Netzcode: 3133486 | 230 Mal gelesen.
Nabburg
Keine Chance für neuen Lösungsweg
Bahnübergang: Stadtratsmehrheit lehnt Vieregg-Rößler-Konzept ab - Viele Zuhörer bei Sitzung
Nach einer ausführlichen Diskussion (weitere Artikel auf dieser Seite) regte Stadtrat Dr. Helmut Ertl (ÜPW) an, diesem Konzept eine Chance zu geben, es den beteiligten Fachstellen vorzulegen und erst nach deren Rückmeldung darüber abzustimmen. Erwin Koppmann (ABU) wollte jedoch eine Entscheidung an diesem Tag herbeiführen. Sein Antrag, der Vieregg-Variante nicht näherzutreten, wurde mit 12:8-Stimmen angenommen. Dagegen votierten die sechs CSU-Räte sowie Dr. Helmut Ertl und Anton Schopper (beide ÜPW); Horst Jäger (ÜPW) fehlte.
Zu Beginn der Sitzung war die CSU-Fraktion bereits mit einem am Montagabend eingereichten Geschäftsordnungsantrag gescheitert. Er hätte darauf abgezielt, den neuen Vorschlag ins laufende Verfahren einzubringen. Ohne Diskussion wurde er mit 14:6-Stimmen abgelehnt.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Alle Sportarten in vorläufiger Raumplanung berücksichtigt - Jugendheim für Marktrat kein Thema
Dem einen ist das angepeilte Volumen der neuen Mehrfachhalle zu groß, dem anderen zu klein. Auf einem Nebenschauplatz möchte eine Interessengemeinschaft die Gemeinde in die Pflicht nehmen, das alte Jugendheim - Eigentum der Kirche - zu erwerben und zu sanieren. In den derzeit laufenden Diskussionen sieht Bürgermeister Georg Butz enormen "Klärungsbedarf".
mehr...
Etat geht mit 19:0 über den Tisch - Gesamtvolumen von über 17 Millionen Euro - "Bringt voran"
Bahn frei für einen der größten Haushalte der vergangenen Jahre: Über 17 Millionen Euro Gesamtvolumen umfasst der Etat, den der Stadtrat am Donnerstag einstimmig verabschiedete. Von "rundum zufrieden" bis "das bringt uns voran" reichten die Einschätzungen der Fraktionen über das Zahlenwerk.
mehr...
Matthias Egersdörfer mit "Ich mein"s doch nur gut" im voll besetzten Künstlerhaus
Lange Koteletten, das schüttere Haupthaar plattgedrückt, rotes Hemd und eine kropfige Trötenstimme: Das sind die Markenzeichen des Kabarettisten Matthias Egersdörfer, der am Donnerstag mit seinem Programm "Ich mein"s doch nur gut" im Oberpfälzer Künstlerhaus gastierte.
mehr...
Am 14./15. Juli in der Altstadt: "Z'Nappurch Marckt & Gaudium"
"Bei uns kribbelt es", drückt Bürgermeister Armin Schärtl die wachsende Vorfreude auf den nächsten Mittelalterlichen Markt aus. Sieben Wochen sind es noch hin bis zum Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli. "Der Markt steht zu 95 Prozent", weiß Organisationschef Karl Beer, dass das Gros der Vorarbeit inzwischen erledigt ist.
mehr...
Neues "Sales-and-Engineering-Center" für 3,5 Millionen Euro in Wackersdorf
3,5 Millionen Euro hat das Unternehmen "Gerresheimer Regensburg GmbH" in den Bau eines " Sales-and-Engineering-Centers" am Standort Wackersdorf investiert und ist nun in der Lage, dort Vertrieb, Technik und Verwaltung zusammenzulegen. Die weltweit agierende Firma beschäftigt in Wackersdorf 270 Mitarbeiter.
mehr...
Fast fünf Kubikmeter Wasser stürzen pro Sekunde die östliche Staumauer hinab. Am Eixendorfer See (Landkreis Schwandorf) wird diese Energie bald in Strom umgewandelt: An der Vorsperre im Bereich des Dorfes Hillstett ist der Einbau einer Turbine geplant, die bis zu 130 Kilowatt Leistung bringen soll.
mehr...
Vier Festspielvereine stellen sich und ihre Stücke in Neusath vor
Das Freilandmuseum in Neusath wurde am Sonntag zur großen Theaterbühne. Zu sehen waren Ausschnitte von verschiedenen Stücken aus dem gesamten Landkreis. Laiendarsteller aus Neunburg vorm Wald, Oberviechtach, Bruck und Bodenwöhr nutzten das Freilicht-Ambiente und freuten sich über die interessierten Zuschauer.
mehr...
Vorsperre Hillstett wird zum Kraftwerk: Turbinen-Einbau geplant - Bis zu 130 Kilowatt Leistung
Am Eixendorfer See werden die Weichen für eine verstärkte Nutzung der Wasserkraft gestellt. An der Vorsperre im Bereich Hillstett ist der Einbau einer Turbine geplant, die Strom für 200 Haushalte erzeugen soll. Regierungspräsidentin Brigitta Brunner wertete das Vorhaben als "Vorzeigeprojekt für die Oberpfalz".
mehr...
Wirtschaftsschule wirbt für ihr Kooperationsmodell - "Übungsfirma" in Betrieb
Erst sieben Schüler haben sich bislang für die künftige achte Klasse der Wirtschaftsschule am Standort Wackersdorf angemeldet. Zu wenig, um einen regulären Unterrichtsbetrieb aufnehmen zu können. Deshalb rühren Landkreis und Gemeinde wieder die Werbetrommel.
mehr...
Hans Kistler und das Orchester der Universität Regensburg begeistern mit Kammermusik
Einen besonderen Hörgenuss boten vierzehn Ausnahmemusiker, ein exzellenter Solist Hans Kistler und ein musikbegeisterter Dirigent Graham Buckland den "Freunden der Kunst" in der evangelischen Auferstehungskirche. Das Orchester der Universität Regensburg erfreute mit Kammermusik vom Feinsten.
mehr...