Amberg
Neubau in Sicht
Vorentwurf für die Integrierte Leitstelle
Amberg. (san) Integrierte Leitstelle mit all ihrer Technik, aber auch Räume für den Katastrophenschutz und noch Platz für Abrollbehälter der Feuerwehr: Dies waren die Vorgaben für den Neubau der Integrierten Leitstelle (ILS). Den aktuellen Stand des Projektes erläuterte Gewerbebau-Geschäftsführer Karlheinz Brandelik am Montag bei der Sitzung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung im Rathaus.
Brandelik legte dar, welche baulichen Varianten ins Auge gefasst und wieder verworfen worden waren und präsentierte dann das Ergebnis der Vorplanung für den Neubau in unmittelbarer Nähe der Amberger Feuerwache. Problematisch sei die Vorplanung deshalb gewesen, weil sowohl ein Versorgungsgebäude der Stadtwerke mit der "Hauptschlagader der Stromversorgung in die Innenstadt" als auch der bestehende Pkw- und Wohnmobilstellplatz berücksichtigt werden mussten.Die vorgelegte Variante bezeichnete Brandelik als eine Art Brückenbebauung, wodurch gewährleistet sei, dass die Versorgungsleitungen der Stadtwerke zugänglich bleiben. Im Erdgeschoss des Neubaus seien in einem Baukörper die Technikräume für die ILS, im anderen die Flächen für die Abrollbehälter der Feuerwehr vorgesehen. Das aufgesetzte Geschoss, das beide Baukörper verbindet, beherbergt die Integrierte Leitstelle und den Katastrophenschutz. Dieses Raumprogramm sei bereits mit der Projektsteuerung der ILS und den Spezialplanern der Leitstellentechnik abgestimmt. Ebenso laufe die Kostenschätzung für die einzelnen Bereiche. Nach der Freigabe der Vorplanung durch das Baureferat werde der Entwurf mit der Regierung von Schwaben abgestimmt, die die Integrierten Leitstellen fördertechnisch für ganz Bayern betreut. Brandelik geht von einem Baubeginn im Sommer aus. Im Frühjahr 2013 soll die Technik eingebaut werden.
Mit Fertigstellung der ILS sei im Herbst nächsten Jahres zu rechnen. Kosten wollte der Gewerbebau-Geschäftsführer nicht nennen. Die Stadt Amberg errichtet das Gebäude und vermietet es für die ILS dem Zweckverband.
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