Von (wg) |
07.02.2012
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Fuchsmühl
Bürger bringen 160 Vorschläge ein
Ortsentwicklungskonzept vorgestellt - Das Ergebnis von eineinhalb Jahren konzentrierter Arbeit
Fuchsmühl. (wg) Voll des Lobs war Bürgermeister Wolfgang Braun bei der Vorstellung des Ortsentwicklungskonzepts. Die "Bürgerwerkstatt" habe hervorragend gearbeitet. "Bei viel fairer und sehr konstruktiver Diskussion kamen rund 160 Vorschläge und Zielvorstellungen für die Zukunft Fuchsmühls zusammen."
Angesichts der Herausforderungen muss die Gemeinde viel Geld in die Hand nehmen. Bürgermeister Wolfgang Braun (Bild) ist fest davon überzeugt, dass das Ortsentwicklungskonzept die nötigen Veränderungen aufzeigt. Gelingen könne der Wandel aber nur, wenn sich alle Bürger damit identifizieren. Bild: wg
"Die Marktgemeinde Fuchsmühl steht in den nächsten Jahren vor großen Aufgaben und Herausforderungen", so das Gemeindeoberhaupt. Der demografische Wandel mit dem prognostizierten Bevölkerungsrückgang werde sich auch auf das Leben, Wohnen und Arbeiten in Fuchsmühl auswirken. "Auch der Bereich Freizeit, Naherholung und Tourismus ist verbesserungsfähig", so die Einschätzung Brauns.
Ideen und Konzepte, wie sich der Wallfahrtsort in den nächsten Jahren entwickeln soll, sind daher gefragt. Die Gemeinde habe deshalb ein Ortsentwicklungskonzept in Auftrag gegeben und die Aufnahme ins Städtebauförderprogramm beantragt.
Die "Bürgerwerkstatt" unter der Leitung von Andrea Kreuzer und Jörg Knetgen "beackerte" die Themenschwerpunkte Städtebau/Grünordnung und Freizeit/Naherholung/Tourismus. Das Gemeindeoberhaupt wünschte sich, dass das Konzept von allen Bürgern angenommen und auch mitgetragen wird. "Wir sind auf dem richtigen Weg." Freilich müsse die Gemeinde viel Geld in die Hand nehmen.
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Fuchsmühl
Bürger bringen 160 Vorschläge ein
Ortsentwicklungskonzept vorgestellt - Das Ergebnis von eineinhalb Jahren konzentrierter Arbeit
Die Umgestaltung der Ortseingänge sei wohl am raschesten zu realisieren, meinte Edwin Ulrich in der Diskussion, "auch wenn die Verlegung der Straße Richtung Jugendheim eine größere Sache zu sein scheint". Laut Architekt Klaus Stiefler sei das "Verschwenken" bei einem Ortstermin bereits mit dem Straßenbauamt abgestimmt worden. Fahrbahnteiler könnten als "Bremse" eingebaut werden. "Wenn das Tretter-Anwesen saniert ist, wird das Kirchenumfeld angepackt. Dann wird die Straßenverschiebung mit dem Straßenbauamt festgelegt."
Udo Fürst hinterfragte Neuanpflanzungen und ob die Kirche bereit sei, Grundstücke abzugeben. Laut Wolfgang Braun laufe derzeit die Machbarkeitsstudie "Kirche". Die Kirche stehe den Maßnahmen positiv gegenüber, wusste der Bürgermeister. Erich Köllner ging es um die Begrünung der Marienstraße. Er fragte, wo Platz für eine Allee sein soll.
Udo Fürst, ein Verfechter der Aufwertung der Ortseinfahrten mit geringem Aufwand, empfand das Anlegen von fünf Parkbuchten und acht Bäumen schon als enorme Aufwertung.
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Bürger bringen 160 Vorschläge ein
Ortsentwicklungskonzept vorgestellt - Das Ergebnis von eineinhalb Jahren konzentrierter Arbeit
"Habe Bauchweh"
Die Umgestaltung des Tretter-Anwesen werde sehr teuer (1,9 Millionen Euro) und der Gemeinde (Anteil 970 000 Euro) noch zu schaffen machen, befürchtete Marktrat Markus Troesch. "Ich habe Bauchweh, wie wir das im Haushalt einbauen sollen." Eine Katastrophe und ein Missstand sei das "Hochhaus", das weggerissen gehöre. Der Gemeinde seien die Hände gebunden, denn die Kewog sei Eigentümer, lasse allerdings Engagement vermissen, so Troesch.
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