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Haselmühl
Anlocken durch Nachpfeifen
Aus der Jahreshauptversammlung der Vilstaler Vogelfreunde - Wissenswertes über den Dompfaff
Haselmühl. (hi) Die 2011 in der ASV-Gaststätte gegründeten Vilstaler Vogelfreunde mit Mitgliedern aus der ganzen Oberpfalz hatten mit Vorsitzendem Karlheinz Loos zur Jahreshauptversammlung ins Gründungslokal eingeladen. Stellvertreter Johannes Dirrigl wartete dabei mit Details über den Dompfaff oder Gimpel (Pyrrhula) auf, eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae).
Das Großereignis wird heuer nach den Worten des Vorsitzenden eine Ausstellung von auch exotischen Vögeln am 3./4. November in der neuen Ausstellungshalle des Geflügelzuchtvereins 1880 Kümmersbruck sein. Der Vorschlag, dies zu wagen, wurde angenommen. Verschiedene Mitglieder hatten schon konkrete Vorstellungen und Beiträge für diese Demonstration. Eventuell werde man Hobbykünstler mit interessanten Beiträgen als Mitaussteller gewinnen.Etwa 25 Gramm
Der Gimpel ist, wie alle Vertreter der Gattung, so Johannes Dirrigl, von gedrungener Gestalt mit kurzem Hals und dünnen Füßen. Kennzeichnend seien eine schwarze Kopfplatte, ein schwarzes Kinn und ein dicker, schwarzer Kegelschnabel. Gimpel haben eine Körperlänge von etwa 15 bis 19 Zentimetern. Die Flügelspannweite beträgt 22 bis 26 Zentimeter, das Körpergewicht macht etwa 25 Gramm aus.
Nicht gefährdet
Die Bezeichnung Dompfaff resultiere daraus, dass die kompakte, behäbige Gestalt mit dem roten Gewand und der schwarzen Kappe von manchen Leuten mit einem Domherrn assoziiert wurde. Der Dompfaff liebe heimische Beerensträucher. Er gelte als nicht gefährdet und sei sehr schreckhaft. Bei der Balz übernehme das Weibchen die Initiative.
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