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Amberg/Weiden
Fliegende Retter
Hubschrauber "Christoph 80" hatte 794 Einsätze
Amberg/Weiden. Viele Patienten verdanken ihm ihr Leben: Seit 1. April 2011 ist in Weiden ein Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung stationiert. Allein im vergangenen Jahr startete der rot-weiße Hubschrauber 794-mal als schneller Notarztzubringer zu Rettungseinsätzen - auch im Raum Amberg-Sulzbach.
Lebensgefährliche Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt gehörten zu den häufigsten Alarmierungsgründen von "Christoph 80". Aber auch Patienten mit Brand- und Amputationsverletzungen, Vergiftungen oder Krampfanfällen mussten notärztlich behandelt werden.In den Sommermonaten wurde der Hubschrauber häufig zu verunglückten Motorradfahrern, verletzten Sportlern oder zu Patienten mit lebensgefährlichen allergischen Reaktionen nach Wespenstichen alarmiert. Auch Kinder waren auf schnelle Hilfe aus der Luft angewiesen: 2011 versorgte die Weidener Besatzung 34 kranke oder verletzte Kinder.
"2011 war ein einsatzstarkes Jahr in Weiden", erinnert sich Pilot Jochen Huber. "Unmittelbar nach unserer Stationierung im April wurden wir zu einem Arbeitsunfall auf dem US-Armee-Stützpunkt Grafenwöhr alarmiert. Ein 30-jähriger Soldat war beim Rangieren zwischen ein Fahrzeug und ein Tor geraten und hatte starke Bauchquetschungen erlitten. Nach der Versorgung durch unseren Notarzt und Rettungsassistenten transportierten wir ihn in das Amberger Krankenhaus."
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