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Nittenau
Mit starker Außenwirkung
Städtepartner-Verein leistet wertvolle Arbeit für die Kommune - Jakob Rester zum Kassier gewählt
Nittenau. (my) Ihr plötzliches Ableben war für viele ein Schock. Als Irmgard Feldmeier-Ernst am 17. Oktober 2010 verstarb, verlor der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften seine Kassiererin. Ungleich härter traf es den Vorsitzenden Hans-Georg Heigl, der um seine Lebenspartnerin trauerte. Am Montagabend wurde bei der Versammlung des Vereins die Lücke im Vorstand mit Jakob Rester geschlossen.
Gute Unterstützung
Der Verein besitzt für die Stadt einen hohen Stellenwert. Dies kam beim Bericht des Vorsitzenden zum Ausdruck, als er an die Aktivitäten seit 2009 erinnerte. Die Kontakte zu Biblis mit Besuch des Gurkenfestes und dem Gegenbesuch der Gurkenkönigin sind dabei markante Aktivposten im Jahreslauf. Zu den tschechischen Freunden in Prestice bestehen enge Kontakte, wobei auch die Grundschule Fischbach sowie der KZV, der GOV, die FFW Bergham und die Stadtkapelle ihren Teil betragen.
Die Internationalität kommt ferner in den Beziehungen zu Lake Zurich in Michigan/USA zum Ausdruck. Hier gab es im August 2009 den 13-tägigen Besuch als Höhepunkt. Der Schüleraustausch mit dem Regental-Gymnasium dürfte weitergeführt werden, ließ Schriftführerin Helga Hirschberger wissen. Der Verein beteiligte sich darüber hinaus an den Weihnachtsmärkten und beim Nittenauer Bürgerfest, bot Interessierten einen Skiausflug an. Der, so Heigl, soll auch heuer im März wieder stattfinden. Er dankte allen, die den Verein bei seiner Arbeit unterstützen. Dazu zählte er auch Bürgermeister Karl Bley, der selbst oft die Initiative ergreife. "Ich werde meine Kraft auch künftig dem Verein widmen", versicherte Hans-Georg Heigl abschließend.
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