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Damaskus
Russland steht zu Assad
Syrien lässt Außenminister feiern - Mutmaßliche Spione verhaftet
Damaskus. (dpa) Russland hält trotz der massiven Kritik des Westens dem syrischen Regime die Treue. Außenminister Sergej Lawrow äußerte bei einem Besuch am Dienstag in Damaskus Verständnis für das Vorgehen von Präsident Baschar al-Assad im Konflikt mit der Opposition.
Syrien ist nach russischen Angaben bereit, eine neue Mission der Arabischen Liga mit deutlich mehr Beobachtern in das Land zu lassen. Das sagte Lawrow nach dem Treffen mit Assad. Ende Januar hatte die Arabische Liga den Einsatz ihrer als wirkungslos kritisierten Mission bis auf weiteres gestoppt.Italien, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Dänemark riefen nach Angaben aus Diplomatenkreisen ihre Botschafter aus Damaskus zurück. Deutschland hat bereits seit dem 1. Februar keinen Botschafter mehr in der syrischen Hauptstadt. Die US-Regierung hatte ihre Botschaft am Montag auf unbestimmte Zeit geschlossen und alle US-Bürger zur Ausreise aufgefordert.
Die arabischen Golfstaaten beschlossen, die Botschafter Syriens aus ihren Hauptstädten auszuweisen. Gleichzeitig beschlossen sie, ihre eigenen Botschafter aus Damaskus abzuziehen. In einer Erklärung des Generalsekretariats des Golfkooperationsrates hieß es, diese Maßnahmen seien eine Reaktion auf die Weigerung des Regimes von Präsident Assad, die Vorschläge der arabischen Staaten für ein Ende des Blutvergießens in seinem Land zu akzeptieren.
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