Von (dpa) |
07.02.2012
| Netzcode: 3131334 | 43 Mal gelesen.
Manila
Mauern erschlagen Kinder in Schulen
Mindestens 43 Tote bei Erdbeben auf den Philippinen - Tsunami bleibt aus
Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat auf den Philippinen am Montag mindestens 43 Menschen in den Tod gerissen und möglicherweise Dutzende unter Erdrutschen begraben. 40 Menschen wurden am Abend noch vermisst. Es ereignete sich zwischen den Inseln Negros und Cebu 573 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila. Ein befürchteter Tsunami blieb aus.
Schäden meldeten vor allem mehrere Ortschaften auf Negros. Dort begruben Erdmassen in der Ortschaft Planas mehrere Häuser. "40 Menschen werden vermisst und wir befürchten, sie sind tot", sagte der Gouverneur der Provinz Negros Oriental, Noel Degamo. Nach seinen Angaben wurden mindestens drei Brücken so schwer beschädigt, dass Retter zunächst nicht in alle Ortschaften vordringen konnten. "Es ist jede Menge Infrastruktur beschädigt worden. Das Militär und die Polizei suchen nach weiteren Opfern."
In La Libertad stürzte ein dreistöckiges Haus ein, so der Chef der Zivilverteidigung, Benito Ramos. Auch dort sei ein Erdrutsch ausgelöst worden. Andernorts zeigten sich gefährliche Risse in Häuserwänden. Unter den Toten waren zwei Schulmädchen. Eine Neunjährige wurde in Tayasan in der Schule beim Mittagessen von einer einstürzenden Wand erschlagen, berichtete die Polizei. Im Nachbarort Jimalalud wurde eine Elfjährige in der Schulkapelle von Gesteinsbrocken tödlich getroffen.
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07.02.2012
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Manila
Mauern erschlagen Kinder in Schulen
Mindestens 43 Tote bei Erdbeben auf den Philippinen - Tsunami bleibt aus
Das Beben ereignete sich in der Mittagszeit und war in mindestens sieben Provinzen deutlich zu spüren. Vielerorts rannten die Menschen in Panik auf die Straßen. Schulen und Behörden schlossen umgehend.
Das Institut für Vulkanologie und Seismologie registrierte mehr als 100 Nachbeben. Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Feuerring rund um den Pazifik mit zahlreichen Vulkanen und Erdbebenzonen. Das folgenschwerste Beben der vergangenen Jahrzehnte passierte 1990. Auf der nördlichen Insel Luzon kamen über 1600 Menschen ums Leben.
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