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Schönsee/Oberviechtach
Drastische Veränderungen
Schon 1929 rückgängige Geburtenzahlen - Vergleich auf Dekanatsebene
Schon im Jahre 1929 wurden rückgängige Geburtenzahlen in einer in der Grenzwarte veröffentlichten Statistik über das damalige Dekanat Oberviechtach beklagt. Es war die Zeit, als der Schönseer Stadtpfarrer Josef Auer (1913 bis 1929), der von seinem Nachfolger Josef Angele (1929 bis 1933) abgelöst wurde, als Dekan fungierte.Dieser Statistik ist zu entnehmen, dass im Jahr 1928 exakt 336 Kinder, davon 299 ehelich und 37 unehelich geboren, aber alle katholisch getauft wurden. Im Jahre 1927 waren es 346 und 1926 sogar 363. Aber auch die Sterbefälle gingen von 216 im Jahre 1926 auf deren 225 in 1927 und 180 in 1928 zurück; somit gab es trotzdem eine positive Bevölkerungsentwicklung. Die Geburten wurden nach Pfarreien aufgelistet.
Somit entfielen auf Schönsee 61, Oberviechtach 50, Pullenried 47, Winklarn 35, Teunz 33, Weiding (mit Schönau und Hannesried) 29, Niedermurach 21, Muschenried 17, Pertolzhofen 12, Stadlern 11 und Gaisthal 10. Umgerechnet auf pro tausend Seelen lag Pullenried mit 36 an der Spitze und Stadlern mit 16 am Ende. Gegenüber dem Jahr 2011 sind damit, was das Schönseer Land anbelangt, schon gravierende Unterschiede festzustellen.
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