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Vohenstrauß
"Bei Schattenwurf Gardinen zu"
Bürgermeister erbost über Aussage von Planungsfirma zu Windrädern in der Nähe von Kaimling
Vohenstrauß. (dob) Jegliche Qualifikation sprach Bürgermeister Andreas Wutzlhofer sprach der Firma BHM Planungsgesellschaft mbH Bruchsal, zugleich Landschaftsplanungsfirma der Gemeinde Leuchtenberg für die Sondergebiete "Solarenergie" und "Windenergie" in der Stadtratssitzung ab. Erzürnt war der Rathauschef über eine Passage der Planer zum Veto der Stadt.
Darin hieß es, Kaimlinger Ortsteilbewohner könnten am geplanten Standort auf Leuchtenberger Gemeindegebiet durch Schattenwurf in der Lebensqualität eingeschränkt werden. Umgehend kam von der Firma der Hinweis: "Betroffene Anwohner können sich leicht dagegen schützen, indem sie Fensterläden oder Gardinen schließen." Eine derartige Aussage könne er nicht nachvollziehen, schimpfte Wutzlhofer. Die Stadt als Angrenzer sollte zur ersten Änderung des Flächennutzungsplans des Marktes Leuchtenberg zu den geplanten Ausweisungen zu Sondergebieten eine Stellungnahme abgeben.Möglichst weit weg
Johann Gösl fiel in den Planungsunterlagen sofort auf, dass die Windräder möglichst weit weg von Leuchtenberg geplant sind. Außerdem warnte er im Hinblick auf den Infraschall: "Wir wissen nicht, wie sich diese Beeinträchtigung auf uns auswirkt. Immer wenn es zu spät ist, sind wir schlauer."
Ein Standort liege größtenteils in der Waldabteilung Elm. Der genieße aber nach Ansicht der Stadt eine besondere Schutz- und Erholungsfunktion und sollte deshalb von Windenergieanlagen ausgeschlossen werden. Insofern ist es unverständlich, weshalb vom Markt Leuchtenberg kein Hinweis darauf kam, dass Gebiete mit hoher Erholungsfunktion vorhanden sein könnten. Außerdem fordert die Stadt einen Mindestabstand von 800, wenn nicht sogar 1000 Metern für die Windräder.
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