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Floß
Bei Laichplätzen nachhelfen
Fischer und Wasserwirtschafts-Experten tauschen sich über Artenvielfalt in Flüssen und Seen aus
Floß. (bey) Wasserwirtschaft und Fischerei liegen nicht immer auf einer Wellenlänge. Im Großen und Ganzen aber stimmt das Verhältnis. Das zeigte ein Treffen zwischen dem Wasserwirtschaftsamt Weiden mit Vertretern von Fischereivereinen aus der ganzen Nordoberpfalz in Floß.
Dabei ging es vor allem darum, mit der Nutzung des Wechselspiels von Hoch- und Niedrigwasser die Artenvielfalt in Gewässern zu fördern. Dazu referierte Biologin Eva-Barbara Meidl im Gasthaus "Weißes Rössl". Norbert Pichlmaier von der Fachberatung für Fischerei beim Bezirk Oberpfalz befasste sich mit der Restaurierung von Kieslaichplätzen.Biologin Meidl sprach über das Zusammenwirken räumlicher und zeitlicher Strukturen und deren Bedeutung für die Vielfalt in Fließgewässern. Unter den Begriff der räumlichen Strukturen fallen Totholzeinbringung, Ausbuchtungen, Auskolkungen, Steine in unterschiedlichen Größen in Verbindung mit feinem Substrat oder auch Algen.
Die zeitlichen Strukturen hingegen gliedern sich in Hoch- und Niedrigwasser auf. Alle diese Komponenten seien notwendig, um Raum für die natürliche Fortpflanzung der Tiere im Gewässer, vorrangig von Fischen, zu bieten. Gleichzeitig sei die Vielzahl der Strukturen bedeutsam für den optimalen Naturschutz und führe zu mehr "Lebensraumtypen", im Fachjargon Habitate genannt.
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