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Damaskus
Homs unter Beschuss
USA schließen Botschaft in Damaskus - Russland: Übereilte Abstimmung
Damaskus. (dpa) Nach der gescheiterten Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat versinkt das Land im Bürgerkrieg. Bei erneutem Granatbeschuss starben in der Protesthochburg Homs nach Informationen von Oppositionsanhängern am Montag mindestens 52 Menschen.
Die USA schlossen als Reaktion auf die fortdauernde Gewalt im Land ihre diplomatische Vertretung in Damaskus und zogen Botschafter Robert Ford ab. Ebenso beorderte Großbritannien seinen Botschafter zu Konsultationen zurück. Russland erteilte vor dem heutigen Syrien-Besuch seines Außenministers Sergej Lawrow jeder Kritik an der gemeinsamen Blockade-Politik mit China eine Absage.Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, verurteilte die jüngste Offensive in der syrischen Stadt Homs. "Die syrischen Truppen setzen schwere Waffen gegen Zivilisten ein", sagte er. Andernorts wurden zwölf Zivilisten von den Truppen des Regimes getötet, wie Aktivisten mitteilten. Der russische Außenminister Lawrow sprach von einer übereilten Abstimmung im Sicherheitsrat. Russland habe ausdrücklich noch um ein paar Tage Zeit gebeten, bis er und Auslandsgeheimdienstchef Michail Fradkow selbst Syrien besucht hätten, sagte Lawrow. Ein Konsens im Sicherheitsrat sei "durchaus realistisch" gewesen. Moskau will eine Resolution nur mittragen, wenn dort eine militärische Einmischung gegen Damaskus ausgeschlossen ist. Damit solle ein ähnliches Vorgehen wie in Libyen verhindert werden.
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