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Schwandorf
Gesetzte Pflänzchen hegen und pflegen
Regionalmanagement soll zwei Jahre weiterlaufen - Landkreis bekommt Hälfte der Kosten erstattet
Schwandorf. (am) Der Landkreis möchte das zunächst auf drei Jahre befristete Regionalmanagement fortsetzen. Der Ausschuss für Kreisentwicklung, Umweltschutz und Touristik empfahl gestern dem Kreistag, beim Bayerischen Wirtschaftsministerium eine Verlängerung der Förderperiode um zwei Jahre zu beantragen.
Aus Mitteln eines operationellen EU-Fonds, der die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung unterstützen soll, bekam der Landkreis das Regionalmanagement gefördert, das am 1. September 2009 mit 2,5 Kräften anlief und am 31. August 2012 enden würde. Der Zuschuss betrug 202 320 Euro und deckte die Hälfte der zuwendungsfähigen Kosten.Ab September 2012 bis August 2014 ist eine Anschlussförderung zu den gleichen Konditionen möglich. Die Höchstfördersumme beträgt dann 140 000 Euro.
Beeindruckende Bilanz
In der gestrigen Sitzung zeigten die drei Regionalmanager Harald Meier, Tina Breitenbach und Sandra Löhnert auf, welche Projekte sie in den zurückliegenden drei Jahren angestoßen, umgesetzt und vorbereitet haben. Sie nannten die Fachkräfte-Initiative, die Erarbeitung einer Standortbroschüre für das Autobahnkreuz, die Gründung der Bürgerenergiegenossenschaft, die Machbarkeitsstudie für die landkreisweite Klärschlammverwertung, den Aufbau eines integrierten Klimaschutzkonzeptes und etliche Einzelveranstaltungen genauso wie viele Verbesserungen im Bereich des Oberpfälzer Seenlandes, zum Beispiel die Besucherlenkung am Murner See, die Kultur- und Naturwochen in Bodenwöhr oder den Generationentreff am Regenufer in Nittenau. Insgesamt umfassten die Projekte ein Gesamtvolumen von rund 2,2 Millionen Euro, wofür etwa 920 000 Euro an Fördergeldern beantragt wurden.
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