Hintergrund
Wer an der Fachhochschule der Polizei studieren will, muss tatsächlich hoch motiviert sein. Denn in der zwei- und dreijährigen Ausbildungszeit (Letzteres für Abiturienten ohne bisherige Laufbahn bei der Polizei) "herrscht eine engmaschige Prüfungssituation, gibt es Klausuren am Fließband", wie FH-Präsident Hermann Vogelgsang nicht verhehlte. Doch die Lehre auf der dritten Qualifizierungsebene (früher bezeichnet als gehobener Dienst) sei "sehr effektiv und vor allem praxisnah in allen Sparten".Das belegen laut Vogelgsang nicht zuletzt die Leistungen der bayerischen Polizei, die mit einer Aufklärungsquote von rund 64 Prozent bundesweit führend sei. Das liege sicher auch an der Ausbildung der Beamten. An der FH in Sulzbach-Rosenberg sorgen dafür 42 Dozenten in sieben Fachgebieten, die allesamt zum Diplom als Abschluss führen. Das Durchschnittsalter der Studenten beträgt 31 Jahre, informierte der Präsident. Das ist nach seiner Auskunft auch ein Grund für die hohe Lernbereitschaft der Studierenden, von denen viele oft bereits verheiratet sind und Familie haben und schon von daher mit Ernsthaftigkeit Verantwortungsbewusstsein ihren Lebensweg verfolgen. (ath)
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