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Letzau
Lieferanten für Duft und Wärme
Margit Müller zeigt beim Frauenbund, für wie viele Produkte Schafe gut sind
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| Margit Müller (links) weihte viele Letzauer Damen in die Finessen des Seifensiedens ein. Bild: kl |
Die Expertin verwandelte den Raum flugs in eine Seifensiederstube voller Düfte und Farben. Sie bot den Frauen um Teamleiterin Rita Kammerer schließlich auch an, in die von ihr kreierten farbenprächtigen Wollmäntel hineinzuschlüpfen und sie vorzuführen.
Die Müllers vertreiben eine Vielzahl von Produkten über den Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald - alles, was sich aus etwa 150 Merinoschafen und einigen Oberpfälzer Waldschafen gewinnen lässt, von Seife bis zu Wollmänteln. Ersteres führte Margit Müller ganz genau vor: "Öle wie Sonnenblume, Olive und Raps gehören hinein, dazu Fette wie Bienenwachs, reines Wollfett, das nichts anderes ist, als entzündungshemmendes und heilendes Lanolin oder einfaches Palmfett."
Kein Geheimnis machte die Referentin des Abends aus den Bestandteilen, die für Farbe, Wohlgeruch und heilende Wirkung sorgen: ätherische Öle von Rosmarin, Zitrone, Pfefferminze oder Salbei. 20 Milliliter mischt Müller den geschmolzenen Fetten bei, denen vorher die Öle in den Topf beigegeben worden sind. Dass die selbst gemachte Lauge aus destilliertem Wasser und Natriumhydroxid früher als Laugen- und Seifenstein geläufig war, gab der Handwerkerin Anlass zu einem kurzen Ausflug in die Geschichte der Seifensiederei.
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