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Sulzbach-Rosenberg
Opfern rechter Gewalt einen Namen geben
Jugendtreff Hängematte zeigt vom 7. bis 29. Februar Wanderausstellung
"Den Opfern einen Namen geben" - das ist das Motto der Wanderausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland", die ab 7. Februar im städtischen Jugend- und Kulturtreff Hängematte besucht werden kann. Porträtiert werden dabei aktenkundige Fälle von der Wiedervereinigung Deutschlands bis Ende 2010 in Form von 169 Tafeln, die über insgesamt 156 Todesopfer des Rechtsextremismus informieren.Gegen Desinteresse
Besichtigt werden kann die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten der Hängematte sowie für Gruppen und Schulklassen auch nach besonderer Vereinbarung. Das Angebot ist kostenfrei.
Manche Fälle wurden bekannt durch öffentliche Empörung und mediale Präsenz, andere sind kaum in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. Die Künstlerin Rebecca Forner, maßgebliche Initiatorin der Ausstellung, hat sich zum Ziel gesetzt, das jahrelange öffentliche Desinteresse an der Rechtsextremismusproblematik zu überwinden und den Todesopfern einen Namen zu geben. Getreu dem Motto: "Wenn ich nicht eingreife, werde ich zur Mittäterin."
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