Schirmitz
Vielleicht letzter Ball
Fasching des Vereinskartells schwach besucht - Organisatoren enttäuscht
Schirmitz. (du) War der dritte Ball der Vereine schon wieder der letzte? Diese Frage stellte sich am Samstag zwangsläufig, weil nur 120 Gäste in die Mehrzweckhalle gekommen waren.
Die Enttäuschung war den Verantwortlichen um Bürgermeister Karl Balk sowie Vereinskartell-Kassier Ernst Lenk anzumerken. "Um finanziell über die Runden zu kommen, hätten wir rund 200 Besucher gebraucht." Die SpVgg-Sparte Gesundheitssport probte bei ihrer Einlage mit einer originellen Mülltonnen-Nummer schon mal symbolisch den Kehraus. Nach einer Steigerung der Besucherzahl im Vorjahr war man beim Kartell guten Mutes, dass sich das Tanzvergnügen etablieren könnte.Doch der unerwartet starke Einbruch in diesem Jahr dürfte die Macher zum Umdenken bewegen. Mit diesem Zuspruch ist eine Neuauflage im nächsten Jahr jedenfalls kaum vorstellbar. Dies bedeutet auch einen Schlag ins Gesicht für alle, die immer wieder einen Ü-40-Ball mit gepflegter Tanzmusik gefordert hatten.
Balk lobte dennoch die Helfer für die Vorbereitungsarbeiten, deren Mühen letztendlich aber nicht belohnt wurden. Auch die Tanzband "Live" mit Mr. O'Neill (Bassgitarre und Gesang), Martin Kummer (Gitarre), Wolfgang Bitterer (Schlagzeug) sowie Michael Bertelshofer (Keyboard und Akkordeon) gab ihr Bestes. Die Besucher nutzten den Platz auf der Tanzfläche weidlich aus. Die Sparte Gesundheitssport in der SpVgg um Abteilungsleiter Thomas Horn sprang diesmal mit einem lustigen Auftritt in die Bresche, nachdem in den ersten beiden Jahren "Frohsinn"-Akteure für Einlagen gesorgt hatten.
Die Sportler kamen mit und in Mülltonnen versteckt in den Saal, kehrten den Abfall zusammen und führten einen rhythmischen Tanz nach der Melodie "Manamana" auf, wobei auch auf Gymnastikbällen der Takt vorgegeben wurde.
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