Von (ptr) |
06.02.2012
| Netzcode: 3129436 | 140 Mal gelesen.
Teunz
Gott loben und Menschen erfreuen
Einige Chorsänger sind seit knapp sieben Jahrzehnten auf der Empore der Teunzer Kirche präsent
Teunz. (ptr) In einem Verein wären sie schon längst Ehrenmitglieder, doch im Chor sind sie noch immer bei den Aktiven dabei. Seit knapp sieben Jahrzehnten erheben fünf Sänger des Kirchenchors Teunz, allesamt über 80 Jahre alt, ihre Stimme zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen - und werden dabei selber am meisten beschenkt.
"Wir haben jeden Sonntag unseren festen Platz, egal wie voll die Kirche ist", sagt Irene Zangl lachend. Sie ist eine von den "Youngsters" und die Tochter von Josef Zinnbauer, der seit der Gründung des Teunzer Kirchenchores, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, dabei ist.
"Das Hirn trainieren"
Chorleiterin Schwester Angela wohnte damals in der Dachwohnung der alten Schule. Jetzt ist sie 97 Jahre, lebt in Gemünden am Main und vergisst keinen Geburtstag ihrer ehemals jugendlichen Sänger. So gab's am 2. Januar auch für den mittlerweile 81-jährigen "Faber Sepp" ein Ständchen durchs Telefon.
Anni Lehmann, die sich noch gut daran erinnert, wie sie als Zwölfjährige auf die Empore geholt wurde und das "Salve Regina" vorsingen musste, ist ebenso bei den Gründungsmitgliedern dabei, wie auch Elisabeth Liebl und das Ehepaar Anna und Max Baier. Letzterer ist mit seinen 83 Jahren der Älteste in der Runde. Jeden Mittwoch hat er mit seiner Gattin ein "Date", denn gemeinsam geht's zur Singstunde ins Pfarrheim. "Damit das Hirn trainiert wird", führt Anna Baier lachend an. "Und wegen der Freude am Gesang", ergänzt Anni Lehmann. Sie alle sind ein eingeschworenes Team, denn beim Chorsingen zählt das Miteinander und damit's harmonisch klingt, muss einer auf den anderen hören.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Von (ptr) |
06.02.2012
| Netzcode: 3129436 | 140 Mal gelesen.
Teunz
Gott loben und Menschen erfreuen
Einige Chorsänger sind seit knapp sieben Jahrzehnten auf der Empore der Teunzer Kirche präsent
Nach Schwester Angela leitete Schwester Bernadette von 1956 bis 1972 den Kirchenchor. Deren Nachfolgerin wurde Schwester Cäcilia, die aber nicht mehr in der Pfarrei, sondern in Nabburg wohnte. Edeltraud Uschold sprang bei Bedarf ein und gab den Takt vor. Das macht sie nach nun fast 40 Jahren immer noch, und zwar zur vollsten Zufriedenheit aller. Nicht mit Lob spart Pfarrer Leo Heinrich: "Unser Chor ist einfach gut!" Die Teunzer würden das gar nicht mehr so merken, aber auswärtige Gottesdienstbesucher sprechen den Geistlichen immer wieder darauf an. "Ich freue mich, dass die Sänger so harmonieren und auch bei geselligen Anlässen ihre Stimme erheben", betont Heinrich. Das ist nicht nur im Pfarrheim der Fall, sondern auch außerhalb. Zusammen mit Elisabeth Liebl (Alt), die durch ihre fröhliche Art nicht älter zu werden scheint, hat Edeltraud Uschold (Sopran) viele Jahre mit Gstanzln und Sketchen den Frauenbund-Fasching bereichert. Schauspielerisches Talent war schon in den 1950-er Jahren bei Singspielen und Theaterstücken ("Das achte Gebot", "Goldfriedel" und "Lumpazivagabundus) gefragt, welche der Chor in seiner Anfangszeit aufführte.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Von (ptr) |
06.02.2012
| Netzcode: 3129436 | 140 Mal gelesen.
Teunz
Gott loben und Menschen erfreuen
Einige Chorsänger sind seit knapp sieben Jahrzehnten auf der Empore der Teunzer Kirche präsent
Heute gibt's zwar kein Theater mehr, und lateinisch wird nur noch zu wenigen Anlässen gesungen, doch das Repertoire des Kirchenchores ist sehr vielseitig: Von afrikanisch (Masithi-Messe), über neue geistliche Gesänge (Kathi Stimmer-Salzeder) bis hin zu Volksliedern. Alle drei Monate gibt's ein "Wunschkonzert" im Pfarrheim; denn die Geburtstagsjubilare dürfen sich ein Lied wünschen. Bei Josef Zinnbauer ist das immer "etwas lateinisches". Der Abend endet mit einer Brotzeit für die Sangeskollegen, denn es ist auch ein Stück Geselligkeit, das die Gruppe zusammenschweißt.
Nachwuchs willkommen
In all den Jahrzehnten haben sie so manches an Freud und Leid geteilt. Schließlich treffen sie sich nicht nur wöchentlich zur Probe, sondern umrahmen fast jeden Sonntagsgottesdienst musikalisch, sind bei allen Beerdigungen zur Stelle und an kirchlichen Festtagen, wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten nonstop gefordert. "Das schreckt den Nachwuchs etwas ab", meint Michaela Baier. Doch trotzdem zählt sie darauf, dass aus Jugendchor und Kinderchor etwas "nachwächst". "Schließlich werden wir ja nicht jünger und wenn der erste anfängt daheim zu bleiben, ziehen die anderen unseres Jahrgangs wohl nach", ergänzt Schwiegervater Max Baier. Doch jetzt sind sie noch die Stützen, auch wenn ab dem 70. Lebensjahr die Stimme mal etwas schnackelt und die Höhe nicht mehr so da ist, wie Josef Zinnbauer meint. Früher jedenfalls, da war er der Solist besonders für Marienlieder - und damit bleibt er unvergessen!
Der letzte Neuzugang liegt schon fast drei Jahre zurück. Gerhard Haberl, "Showstar" bei SpVgg-Faschingsbällen, lässt seine Stimme nun auf der Empore von St. Lambert erklingen. "Bereut hab ich's noch nicht", meint er und schaut schmunzelnd in die Runde. Schließlich gibt es das Sprichwort: "Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder."
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Alle Sportarten in vorläufiger Raumplanung berücksichtigt - Jugendheim für Marktrat kein Thema
Dem einen ist das angepeilte Volumen der neuen Mehrfachhalle zu groß, dem anderen zu klein. Auf einem Nebenschauplatz möchte eine Interessengemeinschaft die Gemeinde in die Pflicht nehmen, das alte Jugendheim - Eigentum der Kirche - zu erwerben und zu sanieren. In den derzeit laufenden Diskussionen sieht Bürgermeister Georg Butz enormen "Klärungsbedarf".
mehr...
Etat geht mit 19:0 über den Tisch - Gesamtvolumen von über 17 Millionen Euro - "Bringt voran"
Bahn frei für einen der größten Haushalte der vergangenen Jahre: Über 17 Millionen Euro Gesamtvolumen umfasst der Etat, den der Stadtrat am Donnerstag einstimmig verabschiedete. Von "rundum zufrieden" bis "das bringt uns voran" reichten die Einschätzungen der Fraktionen über das Zahlenwerk.
mehr...
Matthias Egersdörfer mit "Ich mein"s doch nur gut" im voll besetzten Künstlerhaus
Lange Koteletten, das schüttere Haupthaar plattgedrückt, rotes Hemd und eine kropfige Trötenstimme: Das sind die Markenzeichen des Kabarettisten Matthias Egersdörfer, der am Donnerstag mit seinem Programm "Ich mein"s doch nur gut" im Oberpfälzer Künstlerhaus gastierte.
mehr...
Am 14./15. Juli in der Altstadt: "Z'Nappurch Marckt & Gaudium"
"Bei uns kribbelt es", drückt Bürgermeister Armin Schärtl die wachsende Vorfreude auf den nächsten Mittelalterlichen Markt aus. Sieben Wochen sind es noch hin bis zum Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli. "Der Markt steht zu 95 Prozent", weiß Organisationschef Karl Beer, dass das Gros der Vorarbeit inzwischen erledigt ist.
mehr...
Neues "Sales-and-Engineering-Center" für 3,5 Millionen Euro in Wackersdorf
3,5 Millionen Euro hat das Unternehmen "Gerresheimer Regensburg GmbH" in den Bau eines " Sales-and-Engineering-Centers" am Standort Wackersdorf investiert und ist nun in der Lage, dort Vertrieb, Technik und Verwaltung zusammenzulegen. Die weltweit agierende Firma beschäftigt in Wackersdorf 270 Mitarbeiter.
mehr...
Fast fünf Kubikmeter Wasser stürzen pro Sekunde die östliche Staumauer hinab. Am Eixendorfer See (Landkreis Schwandorf) wird diese Energie bald in Strom umgewandelt: An der Vorsperre im Bereich des Dorfes Hillstett ist der Einbau einer Turbine geplant, die bis zu 130 Kilowatt Leistung bringen soll.
mehr...
Vier Festspielvereine stellen sich und ihre Stücke in Neusath vor
Das Freilandmuseum in Neusath wurde am Sonntag zur großen Theaterbühne. Zu sehen waren Ausschnitte von verschiedenen Stücken aus dem gesamten Landkreis. Laiendarsteller aus Neunburg vorm Wald, Oberviechtach, Bruck und Bodenwöhr nutzten das Freilicht-Ambiente und freuten sich über die interessierten Zuschauer.
mehr...
Vorsperre Hillstett wird zum Kraftwerk: Turbinen-Einbau geplant - Bis zu 130 Kilowatt Leistung
Am Eixendorfer See werden die Weichen für eine verstärkte Nutzung der Wasserkraft gestellt. An der Vorsperre im Bereich Hillstett ist der Einbau einer Turbine geplant, die Strom für 200 Haushalte erzeugen soll. Regierungspräsidentin Brigitta Brunner wertete das Vorhaben als "Vorzeigeprojekt für die Oberpfalz".
mehr...
Wirtschaftsschule wirbt für ihr Kooperationsmodell - "Übungsfirma" in Betrieb
Erst sieben Schüler haben sich bislang für die künftige achte Klasse der Wirtschaftsschule am Standort Wackersdorf angemeldet. Zu wenig, um einen regulären Unterrichtsbetrieb aufnehmen zu können. Deshalb rühren Landkreis und Gemeinde wieder die Werbetrommel.
mehr...
Hans Kistler und das Orchester der Universität Regensburg begeistern mit Kammermusik
Einen besonderen Hörgenuss boten vierzehn Ausnahmemusiker, ein exzellenter Solist Hans Kistler und ein musikbegeisterter Dirigent Graham Buckland den "Freunden der Kunst" in der evangelischen Auferstehungskirche. Das Orchester der Universität Regensburg erfreute mit Kammermusik vom Feinsten.
mehr...