Von (rn) |
06.02.2012
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Eschenbach
Was sind uns Kinder wert?
Karl Lorenz bricht bei Hauptversammlung Lanze für Arbeit der SCE-Betreuer
Eschenbach. (rn) "In allen Abteilungen wird fleißig und hart für den Erfolg gearbeitet und trainiert. Von den Kleinsten bis zu den Erwachsenen werden zum Teil Spitzenleistungen erbracht, die Eschenbach bayernweit repräsentieren." Mit diesen Worten würdigte zweiter Bürgermeister Karl Lorenz bei der Jahreshauptversammlung des Sportclubs (wir berichteten) die Verdienste von Vorstand, Übungsleitern und Helfern.
Das Leiten des größten Vereins Eschenbachs nannte er eine besondere Herausforderung, die nicht immer die nötige Anerkennung finde. Es gelte, Probleme zu lösen und kurzfristig Entscheidungen zu treffen, die nicht jedem gefallen. "Es wäre aber angebracht, nicht hinter vorgehaltener Hand zu nörgeln, sondern das offene Gespräch zu suchen, ehe sich unnötigerweise die Fronten verhärten", so Lorenz mahnend.
Unter Hinweis auf die steigenden Kosten im laufenden Betrieb, die durch Beitragseinnahmen nicht mehr abgedeckt werden können, dankte er für den Einsatz des Festkomitees, das durch gesellschaftliche Veranstaltungen zusätzliche Einnahmen erwirtschaftet. Auch Nichtmitglieder sollten dieses Engagement durch rege Besuche unterstützen.
In unterschiedlichen Beiträgen für aktive und passive Mitglieder könne er sich eine weitere Einnahmemöglichkeit vorstellen. Er stellte die Frage: "Was ist uns die Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen wert?" Es sollte einmal nachgerechnet werden, was bei bis zu 30 Stunden Betreuung im Monat als Entgelt für eine Übungs- und Betreuungsstunde anfällt. In seiner Rechnung kam Lorenz auf 15 bis 30 Cent. Für die Zukunft wünschte er den Verantwortlichen ein "glückliches Händchen und weiterhin die selbe Einsatzbereitschaft".
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Eschenbach
Was sind uns Kinder wert?
Karl Lorenz bricht bei Hauptversammlung Lanze für Arbeit der SCE-Betreuer
Für den Stadtverband sah Dieter Kies den Sport mehr denn je als wichtigen Bestandteil des Gemeinschaftslebens. Wer Sport treibe, lerne Spielregeln zu akzeptieren und mit Siegen und Niederlagen umzugehen. Er lerne den fairen Umgang mit Sportkameraden und damit den Umgang innerhalb unserer Gesellschaft. "In einer Zeit voller Veränderungen und Orientierungsprobleme ist der Verein ein wichtiger Stabilisator, ein Garant für Kameradschaft und Geselligkeit."
Seine weiteren Gruß- und Dankesworte galten dem Engagement von Führungskräften, Trainern und Helfern, die ehrenamtlich und uneigennützig Verantwortung übernehmen, sowie allen, die in den vergangenen Jahren Sportanlagen geschaffen haben, "auf die ihr mit Recht stolz sein könnt". Allein die neue Mehrzweckhalle sei ein Beweis dafür, dass Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn beim SCE einen besonders hohen Stellenwert genießen. An Reinhold Schreyer übergab er eine "Kurvengeld"-Spende.
Karl Lorenz übermittelte die Grüße des Eschenbacher Sparkassenchefs Wolfgang Busch, der an diesem Tag mit "seiner Fußballmannschaft im Einsatz" war, und übergab mit Bürgermeisterkollegen Klaus Lehl an alle Abteilungen Geldspenden.
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Eschenbach
Was sind uns Kinder wert?
Karl Lorenz bricht bei Hauptversammlung Lanze für Arbeit der SCE-Betreuer
In seinem Schlusswort nannte der wiedergewählte Vorsitzende Reinhold Schreyer für das laufende Jahr drei Ziele: Den Mitgliederstand weiterhin über 1000 zu halten, für die übermalten Tafeln der Bandenwerbung neue Werbeträger zu finden, "wir haben zum Teil für Firmen Werbung betrieben, die nicht mehr zahlten", und weiterhin ein besonderes Augenmerk auf Jugend- und Nachwuchsarbeit zu richten. Wichtig erschien es ihm auch, "dass Eschenbach im Fußballbereich alle Mannschaften mit Jugendlichen aus der Stadt besetzt".
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