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Schwandorf
Weg zu eigenen Stadtwerken
"Energie-Gespräch" der SPD - MdL Franz Schindler plädiert für Blockheizkraftwerk
Schwandorf. (rid) Die Stadt ist auf dem besten Wege, ihre gesamte Energie bald aus regenerativen Quellen speisen zu können. "Aktuell sind es bereits 70 Prozent", betonte SPD-Stadtverbandsvorsitzender Karl-Heinz Kagermeier beim "Energie-Gespräch" am Freitag im Schützenheim. Der Stadtrat und Mitarbeiter im Sachgebiet "Umweltschutz" am Landratsamt relativiert diese Zahl allerdings und macht deutlich: "Ohne das Müllkraftwerk würde der Anteil der erneuerbaren Energien nur bei 21 Prozent liegen".
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| Die Stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Annette Karl: "Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird die Landschaft und die Gesellschaft verändern". Bild: rid |
Gleichwohl will Franz Schindler die dezentrale Energieversorgung vorantreiben und damit verhindern, "dass sich mit der Energiewende neue Monopole bilden". Er plädiert deshalb für den Bau eines Blockheizkraftwerkes als "Keimzelle zur Gründung eigener Stadtwerke". Der bayerischen Staatsregierung wirft der Landtagsabgeordnete und SPD-Bezirksvorsitzende vor, die staatlichen Energieversorgungsunternehmen verkauft und damit jegliche Einflussnahme auf die Entwicklung aufgegeben zu haben.
Altlandrat Hans Schuierer vermisst spürbare Fortschritte bei der Speichertechnik für Solarstrom und bedauert, dass positive Ansätze von Firmen auch im Landkreis Schwandorf nicht weiter verfolgt worden seien. Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl kritisiert die hohen Kosten für die "energetische Häusersanierung" und stellt fest: "Das können sich Familien mit durchschnittlichen Einkommen nicht leisten". Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Annette Karl (Neustadt/WN) verspricht sich von der Energiewende "eine enorme Wertschöpfung für die Regionen".
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