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Leserbrief
"Gegen Recht und Gesetz abgestimmt"
Zum Artikel "Jetzt grünes Licht für Schutzzonen" (NT vom 1. Februar) über die Marktgemeinderatssitzung in Schwarzhofen erreichte uns folgende Zuschrift.
"Das Abstimmungsverhalten der fünf Marktgemeinderäte der CWU (Josef Fink, Johann Gürtler, Johann Plößl, Josef Ruider und Martin Ruider) im öffentlichen Teil der Ratssitzung sorgte bei mir als Zuhörer und Bürger für erhebliche Irritationen.
Josef Bauer aus Grasdorf hatte einen Bauantrag auf Neubau einer 30 Meter langen und 12 Meter breiten Lagerhalle für die Landwirtschaft und für Baugeräte sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage abseits des Dorfes eingereicht. Bürgermeister Beer verwies mehrfach auf die klare Rechtslage, an der sich der Markt orientieren müsse. Die Räte bekamen es vorab schon in den Sitzungsunterlagen von der Verwaltung ausführlich erläutert.
Das Landwirtschaftsamt hatte der Verwaltung schon zuvor mitgeteilt, dass der Antragsteller kein Landwirt sei und somit keine sog. Privilegierung vorliegt. Es handelt sich hier um ein sonstiges Bauvorhaben im Außenbereich. Dieses darf öffentliche Belange laut Paragraf 35 Absatz 3 Baugesetzbuch nicht beeinträchtigen. Das Bauvorhaben würde aber eine ganze Reihe von öffentlichen Belangen beeinträchtigen, von denen jeder allein schon ein verbindlicher Ablehnungsgrund wäre. Unter anderem widerspricht es den Darstellungen des Flächennutzungsplanes. Desweiteren liegt das Baugrundstück voll in der Naturparkschutzzone. Hier darf kein nichtprivilegiertes Bauvorhaben verwirklicht werden.
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