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Schwandorf/Cham
Kulturarbeit mit Blasinstrumenten
Klausurtagung des Bezirksvorstands im Nordbayerischen Musikbund in Cham - Weiterbildung im Vordergrund
Schwandorf/Cham. (bph) Die Blasmusik sei ein gutes Beispiel für den Stellenwert der Kulturarbeit in der Gesellschaft, meinte Bezirkstagspräsident und Landrat Franz Löffler, als er im Chamer "Hotel am Regenbogen" zum Auftakt der Klausurtagung des Bezirksvorstands Oberpfalz des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) seine Achtung vor der Arbeit des Musikbundes betonte. Er sagte weitere Unterstützung seitens des Bezirks zu.
Ohne diese finanzielle Hilfe durch den Bezirk könnte der NBMB-Bezirksverband vor allem in der musikalischen Bildung nicht so erfolgreich arbeiten. Mit "butterweicher" und dabei herzhafter Blasmusik durch "De kloane Blosmuse" wurden die recht zahlreichen Teilnehmer und Ehrengäste der Klausurtagung begrüßt.Der Bezirksvorsitzende Gerhard Engel stellte den Musikbund vor, der heuer 60-jähriges Bestehen feiern könne. Rund 44 000 Musiker seien in etwa 960 Vereinen organisiert, wobei der Oberpfälzer einer der kleineren, aber musikalisch und organisatorisch erfolgreich sei. Etwa 8150 Musiker seien im Bezirksverband in 165 Vereinen/Kapellen aktiv, rund die Hälfte davon Jugendliche unter 18 Jahren.
Als Aufgaben und Zielsetzungen nannte Engel unter anderem die Gewinnung von Nachwuchs und die musikalische Seniorenarbeit, die Pflege der Laienmusik, aber auch die Völkerverständigung. Neben Schulungen und Ausbildungen, Wettbewerben und Konzerten sei Aufgabe des Bezirksvorstands vor allem die Organisation der D-Prüfungen, aber auch die überörtliche musikalische Ausbildung, etwa im Bezirksjugendorchester. Dieses besteht heuer 25 Jahre. Das Jubiläum wird mit einem Konzert in der Nordgauhalle gefeiert.
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