Von (kro) |
03.02.2012
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Hohenhard
"Wir sind halt ein lustiges Volk"
Die "Anäida Hutzaweiber" wollen auch heuer im Fasching kräftig mitmischen
Hohenhard. (kro) Schon seit Jahren sorgen die "Anäida Hutzaweiber" mit ihren Auftritten im Fasching in der Region für Furore. Vor allem beim "Rawetzer Narrenzug" sind sie mittlerweile eine feste Größe. Bei der Maskenprämierung holt sie die Jury regelmäßig aufs Siegerpodest.
Eifrig arbeiten die "Anäida Hutzaweiber" an ihren Kostümen für die Faschingszüge. Details verraten sie nicht. Leider ist der Hauptstoff noch nicht eingetroffen. Es wird also knapp. Im Hintergrund die früheren selbst geschneiderten Kostüme. Bild: kro
Mit ihren tollen, selbst geschneiderten Kostümen ist die Fußgruppe stets ein Hingucker. Den "harten Kern" bilden zehn Frauen; aber auch Männer, Kinder und Enkel sind bei den Faschingszügen dabei. Der 20- bis 25-köpfigen Gruppe gehört häufig der kräftigste Applaus. Nicht nur für die Kostüme, sondern auch, weil es den "Anäidan" jedes Jahr gelingt, ein hochaktuelles Thema keck und farbenprächtig umzusetzen.
Eine Menge Arbeit
Die "Anäida Hutzaweiber" sind die besten Botschafter ihres verzweigten Dorfes Hohenhard, im Umland "Anäid" genannt. Doch hinter den Auftritten steckt eine Menge Arbeit. Denn schon Wochen vorher treffen sich die Frauen jeden Dienstag- und Freitagabend im Hohenharder Feuerwehrgerätehaus, um die Faschingskostüme zu schneidern. Natürlich auch in diesem Jahr. Doch diesmal warten die "Hutzaweiber" noch nimmer auf den bestellten Grundstoff, aus dem sie die Faschingskostüme herstellen wollen. Das Thema ist "streng geheim". "Wir verraten nichts."
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Hohenhard
"Wir sind halt ein lustiges Volk"
Die "Anäida Hutzaweiber" wollen auch heuer im Fasching kräftig mitmischen
Anna Pöllmann, Brigitte Kastner, Christa Köllner, Anita Hoffmann, Christa Neudert, Hildegard Sammeth, Jutta Heindl, Martha Heindl, Renate Kappauf und Susanne Schich haben bei den gemeinsamen "Kostümabenden" nicht nur viel Arbeit, sondern auch Spaß: "Wir sind halt ein lustiges Volk." Geselligkeit ist ihnen wichtig. Damit alles rechtzeitig fertig wird, opfern einige "Hutzaweiber" für den Fasching manchmal sogar einige Tage Urlaub. Wer die "Anäida Hutzaweiber" kennt, der weiß: Es muss alles perfekt passen und ausschauen.
Ausgebucht
Am Faschingswochenende sind die "Anäida Hutzaweiber" ausgebucht. Zunächst der Weiberfasching in Pullenreuth, am Faschingssamstag Narrenzug in Marktredwitz, am Sonntag Gaudiwurm in Tirschenreuth, am Rosenmontag in Wiesau und zum Abschluss Münchenreuth.
Danach geht es wieder zurück nach Hohenhard. Dort findet am Abend die Abschlussfeier statt - mit Faschingskrapfen, Blutwurst und ein wenig Schnaps, "damit im Summer die Schnaoung niat beißn".
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