Von (swt) |
03.02.2012
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Auerbach
Einfach doppelt warm anziehen
SRZ startet Umfrage: Wie werden Auerbacher Firmen und der Bauhof mit der Kälte fertig?
Auerbach. (swt) 20 Grad minus, eisiger Wind und klarer blauer Himmel. Der "sibirische Winter" hat uns derzeit voll im Griff. Wir haben uns bei einigen Auerbachern umgehört, die die Folgen der Kälte besonders spüren.
So haben Heizungsbauer derzeit viel zu tun. "Wir sind ein Vielfaches als normal wegen Störungen unterwegs", erzählt Siegfried Neukam vom gleichnamigen Heizungsbetrieb stellvertretend für alle Kollegen. Auch Rohrleitungen müssten aufgetaut werden. Der Kundendienst seiner Firma ist derzeit fast ausschließlich deswegen bis in die Nacht hinein auf Achse. "Reguläre Kundendienstaufträge müssen wir teilweise hinten anstellen."
Starker Ostwind
Für Neukam und seine Mannschaft ist das aber noch normal bei solchen Frostperioden. Einzige kritische Sache ist der starke Ostwind der vergangenen Tage, der vor allem in Dachwohnungen das Heizen erschwerte. "Da gab es schon den einen oder anderen, der Probleme hatte, die Wohnung warm zu halten. Spenglerarbeiten dagegen sind momentan unmöglich. Da muss gewartet werden, bis das Wetter wieder wärmer wird." Eingeheizt wird auch in der Gärtnerei Roßbacher. Probleme mit den Pflanzen haben die Angestellten jedoch noch nicht. "Wenn es wochenlang so weiter geht, dann würde es kritisch werden", so Firmenchef Georg Roßbacher. Die Heizung läuft auf Hochtouren, auch um die Frühjahrspflanzen in den großen Glashäusern nicht zu gefährden. Primeln und Narzissen warten dort auf den Frühlingsanfang.
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Auerbach
Einfach doppelt warm anziehen
SRZ startet Umfrage: Wie werden Auerbacher Firmen und der Bauhof mit der Kälte fertig?
Nur unwesentlich mehr sind die Ölbestellungen bei der Firma Deiml in Michelfeld geworden. "Die Leute haben vorgesorgt", betont die Firmenleitung. Die wüssten ja, dass es Kälteperioden geben kann und haben schon im Sommer die Tanks gefüllt. "Das ist ein völlig normaler Winter!" So mancher wird sich die Ölbestellung auch überlegen, denn 100 Liter kosteten am Freitag 87,94 Euro brutto - ab einer Bestellmenge von 10 000 Litern.
Gut zu tun hat die Autowerkstatt Ebert. Juniorchefin Gudrun Ebert erklärt, dass bei dieser extremen Kälte jetzt mehr Fahrzeuge als sonst den Geist aufgeben. Sei es, weil die Batterie zusammenbricht oder der Anlasser nicht mehr geht. Auch Autos, die mit Dieselkraftstoff gefahren werden, haben vermehrt Probleme, da dieser bei solchen Temperaturen einsulzt. "Wir müssen öfter raus zum Abschleppen."
Ideales Wetter dagegen hat der Trupp des Bauhofs, der damit beschäftigt ist, Sträucher und Hecken zu schneiden. "Alles in allem ist das ein normaler, sogar etwas ruhiger Winter", erklärt Bauhofleiter Matthias Regn. Durch wenig Schnee mussten bislang nicht so viele Räumeinsätze gefahren werden.
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Auerbach
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SRZ startet Umfrage: Wie werden Auerbacher Firmen und der Bauhof mit der Kälte fertig?
Zeit für Wartungsarbeiten
Seine Leute reinigen auch Straßengräben, so etwa in Weidlwang. Notwendige Wartungsarbeiten an Fahrzeugen oder Renovierungen im Bauhof können ebenfalls jetzt gemacht werden. Einige Kollegen feiern Überstunden ab. Und die, die draußen tätig sind, die müssen sich einfach doppelt warm anziehen. Die Salzhalle an der Marienstraße ist übrigens noch gut gefüllt.
"Wir haben Kleineinsätze, um zu salzen. Als Vorbeugung, besonders auch an Stellen, wo es nass werden kann. Die Salzvorräte werden jedenfalls in diesem Jahr nicht aufgebraucht. Das ist kein Problem, die bleiben halt bis nächstes Jahr liegen."
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