Schwarzhofen
Spurensuche mit Jäger
Kindergarten entdeckt Tierfährten - Von Fuchs bis Wiesel
Die "rote Gruppe" des Schwarzachtal-Kindergartens begab sich auf Spurensuche mit dem Jäger. Unter dem Motto "Was läuft denn da?" stapften die Buben und Mädchen durch die Winterlandschaft.Nachdem nun endlich Schnee gefallen war, konnten die Erzieherinnen Inge Ruider und Marion Weiß zu dieser schon länger geplanten Exkursion aufbrechen. Um in der freien Natur nach den Spuren des heimischen Wildes zu suchen, stellte sich Jäger Richard Winderl zur Verfügung. Er brachte den Kleinen zunächst einige Ausdrücke aus der Jägersprache bei und erklärte unter anderem, dass man bei größeren Tieren statt Beine "Läufe" sagt und dass diese "Fährten" hinterlassen.
Die erste entdeckte Spur war die eines Fasans, der seine Beine nur wenig anhebt und durch den Schnee "schleift". Ein Hase "hoppelt" und überholt dabei mit den langen Hinterläufen die kürzeren vorderen. Ein Fuchs "schnürt" und setzt die Läufe in einer Linie. Winderl hatte einen Fuchspelz ausgelegt, die Kinder konnten sich davon überzeugen, dass dieser angenehm weich und warm ist. Ganz ähnlich wie das Fell des Steinmarders, der mit großen Sprüngen immer in die vordere Spur hüpft. Auch die "Decke" eines Wildschweins hatte Winderl ausgelegt. Außerdem entdeckten die Kinder die Spuren von Katze und Hund, einer Maus und eines Mauswiesels. Am Tradweiher fand die Gruppe Spuren eines Bibers und Richard Winderl demonstrierte mit einem Schädel dieses Tieres, wie lang und scharf dessen Nagezähne sind.
Der Waidmann hatte auch eine Menge von Informationen über die Lebens- und Jagdgewohnheiten der heimischen Tiere bereit und gab sie an die Kinder weiter. Zum Schluss bekam jeder kleine Fährtensucher eine "Spurensuch-Medaille" als Belohnung fürs Mitmachen um den Hals gehängt.
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