Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) legt nach Geschäftsrückgängen die Axt bei seiner Belegschaft an. Voraussichtlich rund 27 000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen bis Herbst 2014 verlassen. Bislang hat HP weltweit rund 349 000 Beschäftigte.
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03.02.2012
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New York
Noch bleiben Fragen offen
Facebook stößt Börsengang an - Zuckerberg behält Fäden in der Hand
New York. (dpa) Facebook hat den ersten Schritt auf seinem Weg an die Börse getan. Am späten Mittwoch veröffentlichte das weltgrößte soziale Netzwerk seinen Börsenprospekt, mit dem es bei Investoren für seine Aktien wirbt. Einen Termin für den eigentlichen Gang aufs Parkett gibt es indes noch nicht.
Das Volumen des Börsengangs liegt bei zunächst 5 Milliarden Dollar. Allerdings kann sich diese Summe noch erhöhen. Es ist üblich, dass Firmen tiefstapeln, dann die Reaktion der Investoren abwarten und - falls genügend Nachfrage besteht - später den Preis erhöhen.
Wie der Börsenprospekt weiter verrät, wächst Facebook (derzeit 3200 Mitarbeiter) rasant und verdient Geld, vor allem mit Werbeeinnahmen: 2009 waren es schon 229 Millionen Dollar, 2010 606 Millionen Dollar und im vergangenen Jahr blieben unterm Strich bereits 1 Milliarde Dollar übrig. Der Umsatz lag zuletzt bei 3,7 Milliarden Dollar, ein Plus von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Gesamtwert unbekannt
Viele Investoren stellen sich aber die Frage, ob diese Zahlen die kolportierte Firmenbewertung von bis zu 100 Milliarden Dollar rechtfertigen. Facebook selbst lässt noch keine Rückschlüsse zu, welchen Wert das Management dem Unternehmen zumisst. Weder wird die Anzahl der auszugebenden Aktien angegeben, noch der Preis für das einzelne Papier. Bis zum eigentlichen Börsengang, der für das späte Frühjahr oder den Sommer erwartet wird, wird Facebook die Informationen noch nachreichen. Dann wird auch feststehen, von wie vielen Anteilen sich Gründer Mark Zuckerberg selbst trennt. Noch klafft an dieser Stelle im Prospekt eine Lücke. Zuckerberg hält laut den Angaben gut 28 Prozent der Anteile. Das gesamte Management kommt auf 70 Prozent, der Rest liegt bei Finanzinvestoren.
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Facebook stößt Börsengang an - Zuckerberg behält Fäden in der Hand
Allerdings haben nicht alle Aktien auch das gleiche Stimmrecht - und der Besitzer damit den gleichen Einfluss auf die Geschicke des Unternehmens. Zuckerberg selbst hält Aktien der Klasse B mit zehn Stimmen, während Anleger beim Börsengang A-Aktien mit nur einer Stimme erhalten werden. Damit hat Zuckerberg auch künftig das Sagen bei Facebook. Weil andere Anteilseigner ihm ihre Stimmen übertragen haben, kommt Zuckerberg momentan sogar auf 57 Prozent aller Stimmrechte.
Zuckerberg wollte die Kontrolle über sein Unternehmen lange gar nicht aus der Hand geben. Statt eines Börsengangs sammelte er in mehreren nicht öffentlichen Finanzierungsrunden Geld von großen Investoren ein. Mehrfach schlug er milliardenschwere Kaufangebote aus, zuletzt vom Internetriesen Google.
"Soziale Mission"
Zuckerberg schrieb in einem Brief, der den Antrag begleitet: "Facebook wurde ursprünglich nicht gegründet, um ein Unternehmen zu sein. Es wurde aufgebaut, um eine soziale Mission zu erfüllen - die Welt offener und vernetzter zu machen." Der Gründer brachte es auf eine einfache Formel: "Wir entwickeln keine Dienste, um Geld zu machen; wir verdienen Geld, um bessere Dienste zu entwickeln." Facebook war allerdings zuletzt immer wieder wegen Bedenken um den Datenschutz in die Schusslinie geraten.
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Facebook stößt Börsengang an - Zuckerberg behält Fäden in der Hand
Facebook gilt dennoch als der spektakulärste Börsengang des Internet-Zeitalters angesichts der 845 Millionen aktiven Nutzer - auch diese Zahl enthüllte Facebook im Prospekt. Facebook würde selbst mit den genannten 5 Milliarden Dollar noch den größten Internet-Börsengang aller Zeiten hinlegen. Suchmaschinenprimus Google kam im Jahr 2004 auf Einnahmen von 1,7 Milliarden Dollar. Zusammen mit den Aktien, die bei den Alteigentümern verblieben, lag die Gesamtbewertung damals bei 23 Milliarden Dollar. Bis heute wurden daraus 189 Milliarden Dollar.
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