Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) legt nach Geschäftsrückgängen die Axt bei seiner Belegschaft an. Voraussichtlich rund 27 000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen bis Herbst 2014 verlassen. Bislang hat HP weltweit rund 349 000 Beschäftigte.
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Weitere Investitionen angekündigt - In der Schweiz droht Millionenstrafe
China ist auch für BMW der wichtigste Markt weltweit. Angesichts des ungebrochenen Autobooms im Reich der Mitte verdoppeln die Münchner mit einem zweiten Werk nun auch ihre Produktionskapazitäten auf dem größten Automarkt der Welt auf 200 000 Fahrzeuge.
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Unternehmen beurteilten aktuelle Lage und Aussichten deutlich schlechter - Institut hält an Prognose fest
Die Euro-Krise hat die deutsche Wirtschaft eingeholt. Nach einem starken Jahresauftakt brach die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Mai ein: Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel überraschend stark
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Europäischer Gerichtshof: Goldhase von Lindt & Sprüngli ist keine Marke
Lindts goldverpackter Schokohase mit rotem Halsband ist keine Marke. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag entschieden. Die Richter wiesen damit endgültig eine Klage
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03.02.2012
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Frankfurt
Mäßige Zahlen zum Abschied
Deutsche Bank im vierten Quartal nur dank Steuergutschrift mit Gewinn - Schwierige Zeiten
Frankfurt. (dpa) Die Schuldenkrise in Europa hat dem Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, seine letzte Jahresbilanz verdorben. Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen und ein schwaches Kapitalmarktgeschäft konnten durch bessere Zahlen bei Privatkunden nur zum Teil ausgeglichen werden. Seine Nachfolger stimmte der 63-Jährige am Donnerstag auf weiterhin widrige Zeiten ein.
Nach rund zehn Jahren an der Spitze der Deutschen Bank zieht sich Josef Ackermann (63) am 31. Mai aus dem operativen Geschäft zurück. Doch eine große Party soll es nicht geben. "Ich mag mich nicht zelebrieren, ich mag diese Laudatios nicht", sagte er am Donnerstag bei der Bilanzvorlage. "Wir werden zwei Dinge tun: Wir werden ein Abendessen haben vor der Hauptversammlung. Und auf der Hauptversammlung werde ich ein paar Worte des Dankes sagen. And that's it." Bild: dpa
Bis zu einer dauerhaften Lösung der Schuldenkrise werde "das politische und ökonomische Umfeld volatil und schwierig bleiben", sagte Ackermann in Frankfurt. Ackermann betonte jedoch: "Die Deutsche Bank steht gut da. Sie ist für die Zukunft gut gerüstet. Und sie wird eine gute Zukunft haben." Ackermann wird mit Ablauf der Hauptversammlung Ende Mai von seinen Vorstandskollegen Anshu Jain und Jürgen Fitschen abgelöst.
Im vierten Quartal rutschte das Institut vor Steuern mit 351 Millionen Euro in die roten Zahlen. Im Schlussquartal 2010 hatte die Deutsche Bank vor Steuern noch 707 Millionen Euro verdient. Nur dank einer Steuergutschrift stand im vierten Quartal 2011 unter dem Strich noch ein Gewinn von 147 Millionen Euro (Vorjahr: 601 Millionen Euro).
4,1 Milliarden Überschuss
Für das Gesamtjahr wies die Bank zwar einen deutlichen Zuwachs des Überschusses auf 4,1 (2,3) Milliarden Euro aus. Allerdings war das Vorjahresergebnis durch Kosten für die Integration der Postbank und den Umbau des Investmentbankings stark belastet. Der Vorsteuergewinn stieg auf rund 5,4 (4,0) Milliarden Euro.
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Mäßige Zahlen zum Abschied
Deutsche Bank im vierten Quartal nur dank Steuergutschrift mit Gewinn - Schwierige Zeiten
Das Rekordziel von zehn Milliarden Euro Vorsteuergewinn für 2011 hatte die Bank wegen der turbulenten Märkte im Oktober kassiert. Ackermann betonte jedoch: "Ich habe überhaupt kein Problem damit zu sagen, dass diese ,10 Milliarden Euro plus' das Ertragspotenzial der Deutschen Bank darstellen so wie sie heute dasteht." Das Institut liege "voll im Plan" 2012 die Effizienz weiter zu steigern.
In der zweiten Jahreshälfte 2011 gab es im lange so erfolgreichen Investmentbanking - wie bei Konkurrenten auch - herbe Rückschläge. Ausgerechnet in der Sparte von Ackermann-Nachfolger Jain brach der Vorsteuergewinn im Gesamtjahr um mehr als 40 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro ein. In dem Bereich sollen bis März 500 Jobs abgebaut werden, weitere Stellenstreichungen hält sich das Unternehmen offen. Ackermann erklärte die Schwäche im Investmentbanking allein mit dem Marktumfeld. Das Geschäft mit Anleihen und Aktien brach ein, Börsengänge wurden verschoben, Firmenübernahmen abgesagt.
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Mäßige Zahlen zum Abschied
Deutsche Bank im vierten Quartal nur dank Steuergutschrift mit Gewinn - Schwierige Zeiten
Altlasten in den USA
Das Institut schlägt sich zudem vor allem in den USA mit Altlasten herum: Kläger werfen ihr angeblich unlautere Geschäftspraktiken vor der Finanzkrise vor. Für Rechtsrisiken legte die Bank 700 Millionen Euro zurück. Ackermann kündigte für die nächste Zeit einige Vergleiche an. Die Bank bekenne sich trotz der Rückschläge "weiter voll zum Investmentbanking", betonte Ackermann.
Ihre Anlagen in Anleihen kriselnder Eurostaaten fuhr die Bank weiter zurück, von mehr als 12 Milliarden Euro Ende 2010 auf 3,67 Milliarden Euro Ende 2011. Privatkundengeschäft und Vermögensverwaltung erwiesen sich indes als die erhofften Stützen. Die Sparte erzielte einen Rekordgewinn von 2,5 (knapp 1,0) Milliarden Euro vor Steuern.
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