Von (swt) |
02.02.2012
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Auerbach
Am "Ortler" fehlen paar Zentimeter
Mitglieder des Skiclubs Auerbach warten sehnsüchtig auf Schnee - Liftanlage sofort startbereit
Auerbach. (swt) Sie stehen seit Oktober in den Startlöchern und warten auf Schnee. Die Mitglieder des Skiclubs Auerbach haben bereits im Herbst die Anlage in Ortlesbrunn fit gemacht und könnten jederzeit starten. "Der derzeitige Schneestand reicht nicht aus, es fehlen zehn Zentimeter, dann könnten wir endlich loslegen."
Die Skilehrer und Verantwortlichen des Skiclubs Auerbach stehen in den Startlöchern. Sie warten dringend auf Schnee, um die Anlage in Ortlesbrunn in diesem Jahr doch noch öffnen zu können. Vorsitzender Konrad Pöpel (Zweiter von links) zur SRZ: "Zehn Zentimeter würden schon reichen, damit wir die Piste präparieren können!"
Konrad Pöpel kann sich derzeit vor Anfragen am Telefon nicht retten. "Täglich rufen die Leute an, wann wir öffnen, aber selbst die beste Präparierung nutzt nichts, wir haben einfach nicht genug Schnee!" Dabei war der vergangene Winter ein Traum, wenn auch nicht der Beste für den Skiclub Auerbach.
Einiges investiert
"Wir hatten vergangene Saison an 28 Tagen die Liftanlage in Betrieb. Zum Vergleich: Im Winter 1996/97 waren es 49 Tage, im Winter 2005/2006 sogar 56 Tage." Aber natürlich sei es für die Ehrenamtlichen "ein Supergau", wenn die Anlage "am Ortler" gar nicht läuft. Die Skihütte am "Ortler" wurde im vergangenen Sommer renoviert. "Wir haben einiges investiert und heizen natürlich auch seit wir den Lift aufgestellt haben." Das muss sein, damit keine Leitungen einfrieren. Das sind Kosten, die dem Skiclub anfallen, die aber derzeit nicht durch Einnahmen gedeckt werden. Ebenso wurden die Fahrzeuge, Pistenraupe- und Walzen vorbereitet, betankt und stehen bereit. "Das kostet alles Geld. Auch unsere Helfer stehen in den Startlöchern, wir müssten nur anschalten."
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Auerbach
Am "Ortler" fehlen paar Zentimeter
Mitglieder des Skiclubs Auerbach warten sehnsüchtig auf Schnee - Liftanlage sofort startbereit
Schneekanone sehr teuer
Zahlreiche Skikursanfragen hat Konrad Pöpel ebenso schon absagen müssen. "Schon klar, die Leute wollen Skifahren, wir haben auch genug ausgebildete Skilehrer, aber es hilft nichts, auf Gras können wir halt nicht fahren." Rentiert sich da nicht der Kauf einer Schneekanone?, fragen wir nach. "Das sind immerhin Anschaffungskosten von 15 000 Euro", meint der Skiclubvorsitzende. "Dazu bräuchten wir einen Wasserteich oder ein Auffangbecken, aus dem wir das notwendige Nass zur Produktion von Schnee beziehen könnten. Es müssten Pumpen gekauft und Stromleitungen ausgelegt werden." Auch mit dem Eigentümer des Hanges müsste gesprochen werden und der Schneekanonenbetrieb genehmigt werden. Der Skiclub beabsichtigt deshalb derzeit keine Anschaffung. An der Größe des Hanges liegt es übrigens nicht. Es gibt weit kleinere Skihänge, so etwa in Rothenberg bei Schnaittach, die regelmäßig beschneit werden, weiß Pöpel.
Vorerst heißt es abwarten, denn leider sind nur eisige Temperaturen gemeldet, die weiße Pracht ist aber immer noch nicht in Sicht. "Wir können nur hoffen, das im Februar noch mal Schnee kommt", meint Pöpel.
"Das sei in der Vergangenheit nicht nur einmal der Fall gewesen. Bis dahin müssen er und alle seine Skiclubkollegen abwarten und halt auch die willigen Skifahrer vertröstet werden.
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