Friedenfels
Ja zu Pferdestall-Bau
Einigung mit Landratsamt - Dach der Steinwaldhalle undicht
Friedenfels. (wg) Karin und Hubert Gradl wollen einen Pferdestall bauen. Die Bauvoranfrage stellten sie bereits im Mai. Der Gemeinderat leitete sie ans Landratsamt weiter. Seitdem gab es mehrere Gespräche, vor allem wegen der Größe des geplanten Stalls und des Umfelds. "Jetzt hat man sich geeinigt", berichtete Bürgermeister Gottfried Härtl am Mittwochabend.
Der Pferdestall soll jetzt in Form eines L 9 mal 15 Meter groß gebaut werden. Da dies mit dem Landratsamt so abgesprochen sei, sah der Rathauschef aus Sicht der Gemeinde keinerlei Probleme. Und auch die Gemeinderäte stimmten dem Vorhaben zu. Lisa Rauh (Bündnis 90/Die Grünen) wies darauf hin, dass vor 14 Tagen Wasser in die Steinwaldhalle tropfte. "Es war eine große Lache." Regina Wildenauer (Gemeindeverwaltung) wusste, dass auch ein Rollo defekt ist. "Jetzt wird es langsam mit den Reparaturen angehen." Die Halle wurde 1986 gebaut. Bürgermeister Gottfried Härtl regte an, dass sich der Bauausschuss mit den Schäden befasst. Manfred Wiese(CSU) sprach das Thema Kinderkrippe an und bat den Bedarf festzustellen. Auch sei wichtig zu wissen, welche Zuschüsse es gebe. Er schlug vor, einen Mitarbeiter des Landratsamts in eine Sitzung einzuladen."Wieder zurückgerudert"
Thema war auch das von Gemeinderat Christian Bischof (SPD) angeregte Abschalten der Straßenbeleuchtung in der Nacht. Inzwischen habe die Gemeinde Kontakt mit Eon und Bad Lobenstein aufgenommen, wo die Ortsbeleuchtung abgeschaltet werde, berichtete Bürgermeister Härtl. Eon habe aus Sicherheitsgründen davon abgeraten, die Beleuchtung generell abzuschalten. Bad Lobenstein habe versuchsweise sogar schon um 22.30 Uhr das Licht ausgemacht. "Die sind inzwischen aber wieder zurückgerudert." Jetzt werde dort die Straßenbeleuchtung um 0.30 Uhr ausgeknipst. Die Eon wolle demnächst Angebote und Vorschläge zum Stromsparen unterbreiten.
Umbau zu teuer
Der Anregung, einen behindertengerechten Zugang zu schaffen, will die Sparkasse nicht nachkommen, informierte Gottfried Härtl. Auch die Raiffeisenbank habe mitgeteilt, dass die Kosten für eine Umrüstung zu hoch seien. Sie biete Rollstuhlfahrern an, den Nebeneingang zu nutzen. Außerdem könnten Kunden Termine zu Hause zu vereinbaren.
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